Eurosonic – Tag 2
Freitag, 15. Januar 2010 16:32 Keine Kommentare
Der erste Abend des Eurosonic Festivals in Groningen ist vorbei, eben war das Reeperbahn Festival Frühstück und ich habe schon jede Menge neuer Anspieltipps für Euch am Start.
Guten Morgen, erstmal! Auf Festivals scheint die Zeit schneller zu laufen. Eigentlich wollte ich heute morgen schon meine Best-Of-Liste online stellen, aber unsere Frühstücksparty musste ja auch noch organisiert werden und irgendwie hab ich’s verpasst und jetzt ist die Party schon wieder vorbei und es ist Nachmittag und die Konzerte beginnen bald wieder. Aber gestärkt von den leckeren Brötchen des Buffets und der Musik von Bernhoft, bekommt Ihr jetzt was um die Ohren von mir. Denn gestern Abend ging’s ganz gut ab in Groningen: Den Anfang machten The xx im Stadsschouwburg (keine Ahnung, wie man das ausspricht). Die Band ist ja nicht so ganz mein Fall. Vor allem live finde ich sie eher enttäuschend. Auch hier haben sie meine Meinung bestätigt, weshalb die Reise schnell weiter ging (für MP3 Downloads, verweise ich auf unser November-Mixtape Don’t You Want It, Baby). Im Huize Maas spielten nämlich fast zeitgleich Marina & The Diamonds.
Wer diesen Blog schon länger verfolgt, kennt Marina & The Diamonds aus unserem Oktober Mixtape Girls just wanna have fun und weiß: Ich bin Fan! Warum? Weil die Waliserin gute Pop-Musik macht und im Gegensatz zu den anderen britischen Pop-Queens (Little Boots, La Roux, etc.) noch nicht den großen Hype erfährt. Und das tut ihr, meine ich, ganz gut! In ihrem Blog stellt Marina mehrere Songs zum kostenlosen Download bereit. Wer mal so richtig abtanzen will, sollte es mit Obessions im Asprins for my children Remix versuchen!
Das Gegenprogramm zu Marina gab’s gleich im Anschluss von The Chapman Family. Was man aus dem Musikvideo vielleicht nicht so ganz raushört, ist, dass The Chapman Family live sehr den Maccabees ähneln – in doppelt so schnell, doppelt so laut und mit ein bisschen Geschrei! Wunderbar! Eine MP3 für den iPod gibt’s beim NME!
Math-Rock ist ja so eine Sache für sich. Manche mögen’s, manche hassen’s – ich beispielsweise liebe die vertrackten Gitarren, irre tanzbaren Rhtyhmen und spacigen Synthies! Wer bei Three Trapped Tigers bei drei nicht auf der Tanzfläche ist, der muss Musik-resistent sein! Man muss einfach mit dem Kopf nicken, die Knie wippen und sich irgendwann den Liedern ganz hingeben.
So, und nachdem ihr Euch jetzt ein Bild machen konntet wie spackig ich auf der Tanzfläche aussehe, ladet Euch doch den Track 6 selbst herunter und dreht den Volume-Knopf auf Anschlag! Tut gut!