
1000 Rabbits
So wie 1000 Rabbits könnten gut und gerne mehr Bands an den Start gehen: Zunächst ein paar Dutzend Konzerte spielen, den eigenen Sound finden, Songs schreiben und wachsen lassen. Und dann: BAM! „Virgin Soil“ zaubert Anfang des Jahres nicht nur im UK einigen Indie-Connaisseuren ein Lächeln ins Gesicht. Rhythmisch ausgefuchst und zugleich klug verziert mit Violinlinien, Texturen aus sparsamen Synths und Gitarren sowie einem Gesang zwischen Intimität und Dringlichkeit, haben 1000 Rabbits die kultpotente Londoner Windmill Scene in einen Rausch versetzt. Der Sound des fünfköpfigen Gespanns zelebriert den Widerspruch des kontrollierten Kontrollverlusts, ist durchdacht und offen zugleich – irgendwo zwischen Indie Pop, Art Rock, Canterbury-Touch und Jazz Fusion. Sowohl im Songwriting als auch auf der Bühne tritt eine ungestüme Lust am Experiment, am Unkonventionellen zutage, die sich gleich einem Nebel enigmatisch über die Band legt. Dementsprechend unvorhersehbar wird ihr Konzert bei uns in Hamburg.

