
Aaron
Bereits als Teenie in der eigenen Band 3A aktiv, hat Aaron Lovac das Musikmachen früh zu seiner Passion erklärt und dieser unaufhörlich hinterhergejagt. Die Band war irgendwann passé, die künstlerischen Ambitionen nicht. So wird der am Niederrhein geborene DIY-Musiker im Anschluss an seinen Umzug nach Berlin als Drumla im deutschen Pop-Business bekannt, produziert Tracks für Zartmann und Lina Larissa-Strahl, etabliert einen frischen, ehrlichen, unkopierbaren Sound. Der ist für seinen Eklektizismus bekannt, in dem Feel-Good-Pop und introspektiver Indie ebenso gedeihen wie pulsierender Trap oder House. Der Schritt hin zur eigenen Solo-Karriere war dementsprechend nur eine Frage der Zeit, deren Antwort schneller kam als gedacht. Gut so: als er ab 2022 mit Singles wie „Elendig“ oder „Danke“ an die Öffentlichkeit geht, ist die Resonanz nämlich enorm. Airplay auf sämtlichen relevanten Radiostationen im Land, Streamingzahlen im sechsstelligen Bereich und Aaron im siebten Newcomer-Himmel. Hätte kaum besser laufen können. Es folgen EPs á la „nimmdichnichtsoernst“ (2023) oder „dudenkstsoschön“ (2023), mit denen sich der Sänger, Songwriter und Autodidakt erfolgreich an modernen Soundtracks für Verliebte versucht und entgegen aller Widerstände die Leichtigkeit des Lebens beschwört. Letztes Jahr dann mit „versprochen, ichbindafürdich“ (2025) das gefeierte Debütalbum und dieses Jahr sein erster Gig bei uns in Hamburg. Läuft bei ihm.
