
Angelic In Jeans
Vor dem Snack-Automaten des Düsseldorfer Instituts für Musik und Medien lernen sich Meryem Saral und Alina Goering zufällig kennen, als sie ihrer Vorliebe für belgische Waffeln frönen wollen. Aus der schicksalhaften Begegnung entsteht kurzerhand ein Bandprojekt, das schnell durch Vivian Audrey Le Van an der Gitarre und Paul Lasse Bürger an den Drums ergänzt wird. 2024 war das. Seitdem sind Angelic In Jeans als Projekt bester Freunde damit beschäftigt, deutschen Indie-Rock in Pastellfarben zu tauchen und mit etwas zeitgemäßem Glitter zu versehen. Im Sound spiegelt sich das in funkelnden Gitarrenmelodien, sehnsüchtigen Vocals und einer feierlustigen Sommeratmosphäre wider, der sich niemand so recht entziehen kann – oder will. Die Absurditäten der westlichen Konsumgesellschaft werden hier ebenso in catchy Singalong-Hooks übersetzt wie Herzschmerz, der durch Kommentarspalten in sozialen Medien Linderung erfährt. Eine Prise Humor und gesunde Selbstfürsorge schimmert stets durch diese Songs, die vor allem zwei Dinge machen: Lust aufs Leben und Bock auf mehr. Im September gibt es beides bei uns.
