
BELAKO
Über die letzten zehn Jahre gab es kaum eine Band Spaniens, die derart viele ausverkaufte Konzerte gespielt hat wie Belako. Das Quartett aus Mungia mausert sich schon mit dem Debüt „Eurie“ (2013) zu einer Instanz im pulsierenden Konzertkosmos des Landes, spielt über 50 Shows in weniger als zehn Monaten und tritt nur ein Jahr danach schon beim Primavera Sound auf. Puh! Durchatmen will die Band dennoch nicht. In den darauffolgenden Jahren gründen sie ihr eigenes Label, touren unentwegt weiter durch ganz Europa und sahnen quasi im Vorbeigehen einen Award nach dem anderen ab, u.a. eben auch für ihre irrwitzig energetischen Live Performances. An den flirrenden Übergängen von Alternative Rock und Post-Punk, Indie und cineastischer Electronics wachsen Alben wie „Hamen“ (2013) oder „Plastic Drama“ (2020) darüber hinaus zu waschechten Klassikern der modernen europäischen Rockgeschichte. Es ist einerseits der dreckige Punk-Spirit, andererseits die warmen, brillant texturierten Sounddesigns dieser Band, mit denen sie Publikum und Feuilletons quer über den Kontinent gleichermaßen begeistern und zu einem beeindruckenden Phänomen wurden. Nun bringen sie ihre Kunst im Großformat zu uns nach Hamburg.

