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beslik

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Manche haben musikalische Eltern, die den Weg in die Kreativität ebnen, andere gehen ins Konservatorium oder kriegen zur Einschulung eine Geige geschenkt. Nicholas Busch aka Beslik findet übers Skaten zu seinem Sound, seiner Sprache, seiner Berufung. Anfangs lädt er ausgefuchste Rap-Tracks bei Soundcloud hoch, dann folgen Releases wie die „Billigbier & Mondlicht“-EP oder Features á la „Adlibs“ (2020) mit makko und „Daily“ (2021) mit dem Österreicher Bibiza. Schnell macht die Kunde vom neuen Rap-Talent landauf landab die Runde. Im Orbit des Wahldüsseldorfers poppen nun auch die Majors auf – BMG und Atlantic klopfen an und wollen ein Stück vom Kuchen. Selbstbewusst droppt er fortan nicht nur solo, sondern auch mit den Boloboys auf gehobenem Niveau ein Brett nach dem anderen. Zusammen treten sie bei den größten Hip-Hop-Festivals der Republik auf, sammeln Props und Fame, trotzen Mainstream und den Fallstricken im Game. Statt Atzen-Rap mit Techno-Beats fokussiert sich beslik aber mit seinem bisherigen kreativen Peak „Lieder, die ich geschrieben habe anstatt aus dem Fenster zu springen“ (2025) wieder auf alte Stärken: sauberer Flow, durchdachte Gegenwartslyrik zwischen Existenziellem und Alltäglichem, Boom-Bap-Beats mit Samples aus der Plattenkiste. Hip-Hop wie er hierzulande groß geworden ist – und immer noch am besten klingt. 

Image: Junior Kinsley Opunko
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