
Dominik Hartz
Auch wenn es mal eng wird, hat Dominik Hartz entlang einer bereits beachtlichen Laufbahn immer noch Wege gefunden, seine kreative Vision umzusetzen. Egal ob in musikalischer Form, mit kleinen Sprachkunstwerken wie den EPs „Am Ende des Tages“ (2022) und „Was ich will“ (2023) oder als Schauspieler in Stücken á la „Mephisto“: die Bühne gehört entgegen aller Widerstände zu Hartz wie der Harz zum Baum – und der Erfolg gibt dem taktvollen Tausendsassa Recht. Durchströmt vom Schaffensprozess beleuchtet er mit seinen Liedern die versteckten Facetten des Alltäglichen und kommt immer wieder zu anderen Schlüssen, neuen Perspektiven, frischem Songmaterial. Von Indie-Pop über Hip-Hop und Spoken-Word-Poesie bis Sommer-Folk mit Slacker-Charme – stilistisch geht hier alles, aber nichts muss. Hartz fühlt sich sichtlich wohl in seinem Style und changiert auch deshalb spielerisch zwischen Feel-Good-Tracks á la „Klimpa Klimpa“ (2022) und nachdenklichen Nummern von der Emotionalität eines „Ich schmeiß mein Leben weg und lach dabei“ (2026). Die ganze Bandbreite seines Repertoires zeitloser Indie-Perlen präsentiert er dieses Jahr erstmals auch bei uns in Hamburg.
