
Elsdeer
Ähnlich einer Sammlung verträumter Märchen erzählen die Songs von Elsdeer über Gefühle von Fernweh und Sehnsucht, vom Zauber der Übergänge im Leben, die wir alle immer wieder zu bestehen haben. Als Multi-Instrumentalistin greift sie dabei auf ein beachtliches Repertoire an Klängen und Arrangements zurück. Banjos über jazzy Schlagzeugbesen, verschmuste Bassspuren unter ätherischen Streichern und Akustikgitarren – und überall der schwelgerische Gesang einer Künstlerin, die Berlins Indie-Folk-Szene über die letzten Jahre immer wieder fassungslos gemacht hat. Viel kommt hier zusammen, aber nie wirkt das überladen oder prätentiös. Vielleicht lässt der Name Elsdeer auch deshalb mittlerweile ein internationales Publikum aufhorchen. Spätestens das Debütalbum „Namara“ (2024) macht die Singer-Songwriterin mit dem elfenhaften Timbre in den USA und Asien zu einem Geheimtipp unterhalb des Radars großer Publikationen, gleichzeitig aber zu einer Favoritin in den Playlisten findiger Folk-Fans. Zwischen Berlin und Bangkok spielt sie zwischenzeitig dutzende Konzerte in voller Bandbesetzung und kommt mit dem gewonnenen Erfahrungsschatz nun erstmals auch zu uns nach Hamburg.

