Portrait Fiona-Lee
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Fiona-Lee

Concert
TimeTBA
LocationTBA
Concert
Indie
Pop
GB

Kompromisslos ehrlich und autobiografisch entwirft Fiona-Lee Songs direkt aus dem Leben und zeigt dabei keinerlei Scheu, die Gipfelmomente ebenso wie die dunkelsten Phasen künstlerisch zu verarbeiten. Die Resultate sind nicht selten Zeugnisse von Resilienz, die aus der Reflexion vergangener Erlebnisse entsteht. So handeln Songs wie das ungemein anrührende „Victim“ (2025) von der seelischen Misshandlung durch narzisstische Menschen - mit ruhigen Gitarrenlinien, mehrstimmigen Vocals und Mundharmonika entsteht hier so etwas wie Katharsis, die nach einem lange erkämpften Befreiungsschlag folgt. Ohnehin sind es schlussendlich Botschaften von Hoffnung, die Fiona-Lee in ihr Songwriting einwebt. Auf der diesjährigen Debüt-EP „Every Woman“ (2026) gestalten sich die Produktionen dementsprechend mehr upbeat, sind stärker und energiegeladener, mit treibenden Riffs und krossen Drums ausgestattet. Es ist die Entwicklung einer Frau, die vieles durchgestanden hat und anderen vermitteln will: ihr könnt das auch, ihr seid nicht machtlos. 

Image: Tatiana Pozuelo
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