
green star
Wie in Trance verfallen und trotzdem einer luziden Vision folgend, entwerfen green star Alternative Rock mit lichtundurchlässigen Texturen und herrlich rostigem Sounddesign. Vier Londoner, die brodelnde, blutverschmierte Gitarrenmusik für düstere Zeiten kreieren und schon mit wenigen Akkorden filmreife Szenarien vor dem inneren Auge aufspannen. Ein bisschen Noise, ein Schleier von Shoegaze und die surreale Atmosphäre eines David-Lynch-Films verwebt diese Band letztes Jahr auf der Debüt-EP „Bleeding Swirls“ (2025) zum ultimativen Soundtrack für Träumer und Denker, für dunkle Tage, an denen Rückzug die sinnvollste Option zu sein scheint. Inspirationsquellen sind dabei viele hörbar – von Sonic Youth über Swirlies bis zu Yo La Tengo oder den Pixies lassen sich im Material von green star die delikatesten Zutaten der 90er in jeder Nuance herausschmecken. Auch etwas, das nur die wenigsten Bands in dieser Stilsicherheit schon mit dem ersten Release zustande bringen. Fans von rohem, leidenschaftlichem Songwriting und gritty Pedals dürfen diesen Gig auf keinen Fall verschlafen.

