
Grell
Grell hatten sich als Band gerade erst gefunden und gegründet, da sind die fünf Neumünsteraner schon beim Baltic Band Contest in Damp und belegen den ersten Platz. Mit neu gewonnenem Mut und Produzenten folgen weitere Erstplatzierungen bei diversen Contests, in deren Rahmen der eigenwillige Mix aus Rock und Punk, Rap und Metalcore immer mehr Fans findet. Songs wie „Flutlicht“ (2024) oder „Jugendlicher Wahn(sinn)“ (2025) werden von bärtigen Kuttenträgern ebenso gefeiert wie von Hip-Hoppern in Air Jordans. Ein Sound-Bastard der die Grenzen von Subkulturen verschwimmen lässt, auf Genre-Schubladen scheißt und mit den Hatern den Boden aufwischt. Trotzdem oder gerade deshalb sind Grell mittlerweile eine Instanz im deutschen Musikuntergrund, deren Konzerte für ihre eskalatorische Energie geliebt und gefeiert werden. Wer eine der spannendsten neuen Bands des Landes noch vor dem Hype live sehen will, erhält bei uns im September eine erste Chance.

