
Matilda Mann
Als ihr Vater Platten von David Bowie und Joni Mitchell auflegte, hätte er vermutlich selbst nicht erwartet, welch großen Einfluss diese Musik auf seine Tochter haben würde. Doch Matilda Mann saugt den Sound der 70er und 80er nicht nur auf, sondern nimmt ihn auch früh zum Anlass eigene Lieder zu schreiben. Schon während ihrer Schulzeit verbringt sie jede freie Minute mit ihrer Gitarre, schreibt Texte, dichtet und singt. Schrittweise übersetzt sie die Inspirationsquellen in eine eigene Version zeitgemäßen Indie-Folks, der ihr von der ersten EP an phänomenale Erfolge beschert. Dabei war „October 16th“ (2018) noch eine selbst veröffentlichte EP, der im Jahr 2020 gleich zwei weitere über das Londoner Label sevenfoursevensix folgen sollten. Kurze Zeit später verbucht die Singer-Songwriterin Millionen von Streams auf einschlägigen Plattformen und landet mit den Singles „Doomsday“ (2021) und „Four Leaf Dream“ (2022) internationale Erfolge. Eine samtweiche Intonation und ein herausragendes Näschen für Melodien machen ihre Songs zu ebenso intimen wie anrührenden Tagebucheinträgen in Tonform. Mit dem Debütalbum „Roxwell“ (2025) liefert sie nun einen unkonventionellen Coming-Of-Age-Soundtrack zwischen Alt-Pop, Songwriter-Folk und Bedroom-Charme, den sie auch bei uns live on stage präsentieren wird.