
Mausi G
Mit frecher Schnauze und drückenden Beats macht Mausi G seit letztem Jahr von sich reden. Die Rapperin aus Stuttgart setzt in Tracks wie „Happy Haenger“ oder „Rodeo“ (2025) auf Emotionalität und Empowerment, auf Chillout und Chills auf der Haut. Stimmlich changiert sie dabei zwischen Deadpan und souveräner Ausdruckskraft und scheint reflektierte Spoken-Word-Passagen in „Aus Frust“ (2025) genauso gut zu beherrschen wie Vocals in post-punkigen Nummern á la „Bitte“ (2026). Doch auch damit ist das Repertoire der selbstbewussten Newcomerin noch lange nicht vollständig abgedeckt. Neben verrauchten Vibes und lyrischen Alltagsbetrachtungen kann Mausi nämlich auch Clubbanger vom Kaliber „Beach Baddie“ oder „Trap Girl“ (2026) mit einem entspannten Twerk aus der Hüfte schütteln und in ihren eigenen Style integrieren. Nicht schlecht. Der Hype ist damit zweifellos vorprogrammiert. Bevor er zündet, könnt ihr das Multitalent aber erst einmal bei uns live on stage erleben.

