
A Mess
Ob sie nun mehr Garage-Rock mit grundehrlichen Überzeugungen zu Fuzz und Feminismus macht oder zeitreisenden Indie, der Power Pop als Soundvehikel für modernen Punk entdeckt – es ist gleich: A Mess beherrscht einen Sound, der Power Chords mit dem Mittelfinger definiert und dabei Genderkonventionen wie Kreide mörsert. Schon die ersten beiden EPs „WOMAN“ (2021) und „NO MAN“ (2024) haben das mehr als deutlich gemacht und dafür begeisterte Kritiken von der dänischen BBC6 über GAFFA und VISIONS bis zum Spiegel geerntet. Mit der berechtigten Wut im Bauch, dem Selbstbewusstsein auf der Bühne und jeder Menge Ideen in der Hinterhand, zockt sich A Mess über die letzten Jahre quer durch Europa, spielt über 100 Shows und verdient sich die Sporen als arschtretender Live-Act auf die bewährte Art der alten Schule. Kaum verwunderlich also, dass A Mess mittlerweile jeden ausverkauften Schuppen mit ihrer Show zum Schwitzen bringt, darüber hinaus aber auch nicht müde wird, den Status Quo in all seiner abstoßenden Heuchelei zu konfrontieren. Höchste Zeit sie mit neuem Material wie der Single „I Wish Me A Merry Christmas“ bei uns in Hamburg zu begrüßen.

