Portrait nand
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nand

Concert
LocationIndra
Concert
Indie
DE
Dieser Termin liegt in der Vergangenheit
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Sagen, was ist – in diesen Zeiten nicht nur ein Akt der Zivilcourage, sondern der kulturellen Wehrhaftigkeit. In seinem nachdenklichen Synthpop hat Ferdinand Kirch über die letzten Jahre immer wieder den status quo im Land auf diversen Ebenen lyrisch seziert und mit zeitgeistigen Sounds begleitet – irgendwo zwischen Tanz und Traum. Vom scharfsinnigen Debütalbum „gutgehen“ (2020) bis zum absurd atmosphärischen „wie es ist“ (2023) nebst des Übersongs „Dachlatte“ spielt der Kölner als nand mit souveräner Leichtigkeit auf allen Hochzeiten der hiesigen Musiklandschaft. Egal ob in Nostalgie versunken oder mit Weitblick gen Zukunft: krosse Electro-Beats unter sphärischen Pads, Indie Pop im Schlafzimmer-Kontext, sublimer Outsider House und die bittersüße Saudade alter Chansons verschraubt der Trompeter und Produzent zu einem ureigenen Stil, den sich so hierzulande niemand erlauben kann. Garniert wird der virtuose Repertoire-Flex mit einer Bühnenshow zwischen kontemplativer Rave-Séance, Impro-Jam und poetischem Pop-Konzert ohne Vergleich. Dann aber im Duo, zusammen mit Felix aka lucidlavalamb, und mit der Verve eines Projekts, das unbeeindruckt von Bubbles und Hypes die eigene künstlerische Vision kompromisslos zu realisieren versteht. Das neue Album „Tragweite und Ziele“ (2026) im Gepäck, kommt nand dieses Jahr endlich wieder zu uns nach Hamburg. 

Bildcredit: Dominik Schneider
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