Portrait Nightbus
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Nightbus

Concert
TimeTBA
LocationTBA
Concert
Indie
Alternative
GB

Die perfekte Rezeptur für eine futuristische Vertonung epischer Großstadtromanzen haben Olive Rees und Jake Cottier quasi aus dem Stand aufs Parkett der pulsierenden Musikszene Manchesters gezaubert. Als Nightbus zelebriert das Trio schimmernden Synthpop mit prominenten Post-Punk-Riffs und Darkwave-Kaskaden, die wie ein Traum unter Straßenlaternen vor dem inneren Auge zerfließen. Licht und Dunkel im sinnlichen Widerspiel, eine Busfahrt bei Nacht, ein Flashback im Rückspiegel – wer hat hier Schluss gemacht? Wie Intrusionen jenseits der eigenen Kontrolle beschwört der Sound des Debütalbums „Passenger“ (2025) Gedanken und Gefühle, Erinnerungen und Ängste – weniger um zu verstören, sondern eher um zu verhandeln. Diese Musik hat therapeutischen Wert und ist zugleich so verdammt atmosphärisch und innovativ. Hier flimmern die Gitarren von Bauhaus oder The Cure über den urbanen Ambient-Flächen von Burial – alles glänzt matt. Dort knutscht der Trip-Hop der 90er mit rohem Indie-Sleaze, während ultraviolette Synths einen liminalen Raum zwischen dem Gestern und Heute aufmachen. Es ist ein Sound, auf den man sich einlassen muss – der dann aber zum inneren Film übers eigene Leben gerät. Doch Nightbus sind schon längst nicht mehr nur dabei, ihren singulären Sound fortzuentwickeln. Das Duo kreiert eine audiovisuelle Erfahrung, die von Clubevents bis Musikvideos und Festival-Shows absolute Immersion verspricht.

Image: Gina Darwin
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