
Ruby Duff
Mit dem Charme einer quirligen Märchenfigur, die lange auf Weltreise war, mischt Ruby Duff seit Jahren die Alt-Pop-Szene im UK auf. Singles wie „Moon And Back“ (2019) oder „Dancing Under Lights“ (2020) entwickeln sich schon kurz nach Release zu Streaming-Erfolgen und zeigen ihren ebenso exzentrischen wie authentischen Durst nach unkonventionellen Pop-Arrangements. Das Feedback der globalen Fanbase ist derart positiv, dass sie Fuß fasst und auf ihrer Debüt-EP feststellt: „I Guess We Belong Here“ (2023). Ganz richtig. Keine Idee zu weird, kein Sound zu quirky, keine Melodie zu ausgefallen, um sie nicht in Songs von femininer Leichtigkeit und harmonischer Eleganz zu übersetzen. Nicht bloß die britische Presse ist mehr als angetan. Europaweit votieren Fans experimentierfreudiger Popmusik für die Abenteuerlust der selfmade Singer-Songwriterin und zücken nicht ganz unbegründet Vergleiche mit Kate Bush oder Lana Del Rey. Das Level des künstlerischen Ausdrucks ist damit abgesteckt, der unverwechselbare Sound Ruby Duffs allerdings noch lange nicht. Mit der EP „Where Do Odd Socks Go?“ (2025) legt sie letztes Jahr nach und macht deutlich: diese musikalische Reise fängt gerade erst so richtig an. Nächster Halt: Hamburg.
