
Shiv and the Carvers
Dröhnender queerer Punk-Rock mit Attitüde und eigenem Style schütteln Shiv And The Carvers wie Asse aus dem Ärmel – schnell, schlagfertig und mit jeder Menge infektiösen Hooks ausgestattet. Vom beeindruckend eigenständigen „Meat Machine“ (2022) aus den Anfangstagen bis zum nicht weniger originellen „Danger Girl“ (2025) hat das Quartett aus Toronto zwischenzeitig schon viele heftige Ohrwurm-Singles präsentiert und dabei einen kaum zu leugnenden signature sound entwickelt. Der erinnert nicht selten an den Alternative Rock der 90er, manchmal wie in „Danger Girl“ (2025) sogar an The Offspring und bleibt dennoch in jedem Riff, jeder Hook eigenwillig und frisch – siehe etwa das Brett „Only Got One Body“ (2023). Zwischen Reminiszenzen an eklektische Post-Grunge-Poetinnen wie Alanis Morissette und dem zeitgenössischen Punk der Lambrini Girls schrauben sich Shiv And The Carvers mit einem Gespür für Selbstverwirklichung ihren eigenen Style zurecht und zollen ihren Inspirationsquellen dennoch den gebührenden Tribut. Wer es nicht glaubt, sollte sich im September bei uns selbst überzeugen.
