
Tom A. Smith
Während andere mit Erreichen der Volljährigkeit erst mal schauen, dass sie Führerschein und eigene Wohnung irgendwie gestemmt kriegen, droppt Tom A. Smith nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei EPs im selben Jahr. 2022 war das. Seitdem ist für den Singer-Songwriter kein Karrieregipfel zu hoch, keine Stage zu groß, um nicht mit lässiger Verve erklommen zu werden. Das unbeirrbare Selbstbewusstsein eines Weltstars in der Stimme, den Groove altehrwürdiger Britpop-Granden im Blut und ganz offenbar eine Tankerladung Ideen im Kopf, macht Smith mit seinen 22 Jahren eine maximal unverschämt beeindruckende Figur – sowohl künstlerisch als auch visuell und medial. In seiner britischen Heimat ist er auch deshalb seit Jahren eine der ganz großen Gestalten im Indie-Sektor und kann von sich behaupten, bislang eine nahezu makellose Diskografie an den Start gebracht zu haben. Von der diesjährigen UK-Tour waren folgerichtig innerhalb weniger Tage keine Tickets mehr übrig, während die neue EP „Say What You Want“ (2025) das Credo des Künstlers auf den Punkt bringt: egal was wer denkt, ich ziehe mein Ding durch. Aber bitte doch.

