Awa­re­ness: Für ein si­che­res Mit­ein­an­der

Awareness Weste Lila
« Das Reeperbahn Festival soll ein Ort sein, auf dem sich alle Menschen wohl und sicher fühlen können. »

Unsere Vision

Wir verstehen das Reeperbahn Festival als kulturellen Ort für ein friedliches, respektvolles, gemeinschaftliches und vielfältiges Miteinander. Um ein Bewusstsein für grenzüberschreitendes Verhalten und Diskriminierung zu schaffen und zu einer nachhaltigen gesellschaftlichen Veränderung beizutragen, haben wir gemeinsam mit dem act aware e. V.  und L’Unità Security einige Awareness-Maßnahmen entwickelt.  
 
Wir glauben, dass ein rücksichtsvolles Miteinander nur möglich ist, wenn alle gemeinsam Verantwortung übernehmen. Wir stehen vor der Herausforderung, in unserem Festivalkonzept verschiedenste Spielorte und Beteiligte zusammenzubringen. Dieser stellen wir uns, indem wir das Wissen aller Teammitglieder zum Thema Awareness stärken, in unserem Programm für Fachbesucher*innen der Musikbranche verschiedene Interaktionsmöglichkeiten bieten und ein Aufklärungs- und Unterstützungsangebot durch geschulte Awareness-Teams schaffen. 

 

Unser Fokus: Austausch! 

Wir als Reeperbahn Festival versuchen stets, unser Awareness-Angebot zu überarbeiten und zu verbessern. Wir betrachten unsere Awareness-Arbeit als Prozess und wissen, dass sie noch längst nicht perfekt ist und Verbesserungsbedarf weiter besteht. Daher sind wir offen für Input und wollen verschiedene Perspektiven auf das Thema einbeziehen.   

In diesem Prozess ist auch eure Meinung extrem wertvoll. Daher freuen wir uns jederzeit über Feedback. Habt ihr Anmerkungen oder Fragen zum Konzept, meldet euch über unsere Social Media- Kanäle (Facebook, Instagram) oder über E-Mail.

Unsere Richtlinien 2026

Wir wollen unseren Fokus auf die Prävention setzen und ein Angebot schaffen, das allen zugänglich ist – unabhängig davon, wie viel Wissen bereits vorhanden ist. 

Begonnen haben wir bereits mit unserer Aufklärungskampagne „Handbuch der gemeinsamen Verantwortung“. Hier haben wir uns mit acht Themen beschäftigt, zu denen wir Menschen aus unterschiedlichen Bereichen gefragt haben: Awareness, Sprache, Sicherheit, Konsens, Repräsentation, Gewalt, Barrierefreiheit und Grenzen. 

Diese Stimmen, Hintergrundwissen, Tipps und Reflexionsfragen kannst du dir hier als PDF herunterladen:

Handbuch der gemeinsamen Verantwortung  

  

Zusätzlich statten wir den Großteil der Backstages mit Artist Awareness- Koffern aus. Diese enthalten Infomaterial sowie Unterstützungsangebote für Artists, u. a. Igelbälle, Akupressur-Ringe, Traubenzucker, starkes Kaugummi, Schlafmasken und Ohrstöpsel.   

Zudem wird auf den Veranstaltungsflächen eine akustische Intervention ausgespielt, die über Awareness informiert. 

 

Unsere Awareness-Teams 

Alles, was beim Reeperbahn Festival zum Awareness-Konzept gehört, erkennst du an dem lila Regenschirm-Symbol. Unsere Awareness-Teams tragen dieses Symbol auf ihren lila Westen, ebenso wie den Awareness Schriftzug und dem L'Unità Logo. 

Das Angebot wendet sich an alle, die sich bedroht, bedrängt oder belästigt fühlen, die etwas Konkretes erlebt haben oder sich unsicher sind, ob ihnen etwas passiert ist oder sich aus einem anderen Grund unwohl fühlen und Unterstützung wünschen. 

Das Angebot richtet sich zusätzlich an alle Angehörigen und das gesamte Personal, die Crew sowie die Artists.  

+49 176 13795940  
 

Das Awareness-Team ist sowohl vor Ort an den Awareness-Points beim Festival Village und auf dem Spielbudenplatz anzutreffen als auch mobil auf dem Reeperbahn Festival Bereich in den dazugehörigen Clubs unterwegs.  

Mobile Awareness-Teams (auf der Veranstaltungsfläche und in den Clubs unterwegs) 

Mittwoch – Samstag   
16. - 19. September  
18:00 - 02:00 Uhr  

  

Awareness -Points  

Awareness-Point Heiligengeistfeld
 Mittwoch - Samstag  
16. - 19. September  
11:00 - 00:00 Uhr 

Awareness-Point Spielbudenplatz  
Mittwoch - Samstag  
16. - 19. September  
11:00 - 02:00 Uhr  


Die Awareness-Points findet ihr im Festival Village am Heiligengeistfeld und auf dem Spielbudenplatz. Sie dienen als zentrale Anlaufstelle für Fragen und bieten Unterstützung, während des gesamten Reeperbahn Festivals.

Der Awareness-Point dient als Rückzugsort, an dem das Awareness-Team anzutreffen ist. Betroffene Personen können direkt dorthin kommen oder durch das Awareness-Team abgeholt und dorthin geleitet werden, um dort Schutz, Unterstützung und Ruhe zu finden.  

Der Awareness-Point auf dem Spielbudenplatz ist mit Sitz- und Rückzugsmöglichkeiten wie Sofas, Kissen, Decken sowie Unterstützungs- und Hilfsmaterialien wie Traubenzucker, Wasser, Süßigkeiten, Stressbällen, Skills, Hygieneartikeln, Pflastern, Elektrolyten, Spuckbeuteln und Gehörschutz ausgestattet.  
  

So wol­len wir uns be­geg­nen

Ihr könnt unterstützen…

Habt ihr schon einmal was vom Begriff „Allyship“ gehört? 

Allyship bedeutet, sich zu verbünden, aktiv zu werden und von Diskriminierung Betroffene zu unterstützen. 

Ein Ally, also eine verbündete Person, könnt ihr sein, in dem ihr… 

  • hinschaut & aktiv handelt – im Sinne der betroffenen Person. 
  • diskriminierten Menschen zuhört & ihnen auf Social Media folgt. 
  • euch informiert – über Diskriminierung und Begrifflichkeiten. 
  • betroffenen Menschen Raum gebt & eure Perspektive im Hintergrund haltet. 

  • Zeit oder Geld für benachteiligte Communities spendet. 
  • mit euren Freund*innen sprecht und gemeinsam lernt. 
  • einen Missstand ansprecht & interveniert. 
  • euch mit euren Privilegien auseinandersetzt. 

Für Begriffe rund um das Thema Awareness gibt es hier ein Glossar 

 

Wichtig: Beachtet immer eure eigenen Grenzen und die der anderen. 

Wenn ihr eine Situation beobachtet, die euch falsch vorkommt oder ihr das Gefühl habt, dass es einer anderen Person gerade nicht gut geht, checkt eure eigenen Kapazitäten, einzugreifen oder zu unterstützen. Falls ihr euch dazu nicht in der Lage fühlt, sagt unbedingt einer weiteren Person Bescheid. 

Wenn ihr euch entscheidet einzugreifen, sprecht direkt mit der betroffenen Person und fragt sie, ob sie eure Unterstützung benötigt. Wenn sie das nicht möchte, respektiert dies. Wenn sie eure Unterstützung benötigt, fragt sie, was ihr helfen würde. 

5D's: Ihr könnt in­ter­ve­nie­ren

Beratungsstellen

Vertrauliche Untersuchungsstelle für Betroffene von Gewalt  

Terminvereinbarung: 04074105261  
Vertrauliche.spurensicherung@uke.de  
Sprechzeiten: 24 Stunden täglich  
Terminvereinbarung und Beratung  
Telefonnummer: 01522 2895261  
Sprechzeiten: Mo. - Do. 9 - 15 Uhr, Fr. 9 - 14 Uhr 

 

Frauennotruf 
Thema: Sexualisierte Gewalt 

www.frauennotruf-hamburg.de 
kontakt@frauennotruf-hamburg.de 
040 255566 
Telefonische Beratung & Terminabsprachen für Gespräche Mo. 09:30 - 13:00 & 15:00 - 19:00 Uhr 

  

Amira 
Thema: Rassismus 

adb-hamburg.de/amira 
amira@basisundwoge.de 
040 39842647 
Persönliche Beratung & Termine per Mail der Telefon 

  

Transberatung Nord 
Thema: Medizinische Beratung für Transpersonen 

transberatung-nord.de/beratungsangebote/
info@transberatung-nord.de 
01575 4832445 
Per Mail oder Telefon nach Vereinbarung 

  

MhC 
Thema: Beratung für Transpersonen allgemein und bei Gewalt 

mhc-hh.de/jugend-und-elternarbeit 
info@mhc-jugendarbeit.de 
040 27877803 
Telefon- und Sprechzeiten Mittwoch 16:00 - 19:00 Uhr 

  

Basis und Woge 
Thema: Alle Formen von Diskriminierung 

basisundwoge.de
info@basisundwoge.de 
040 3984260 
Montags bis Freitags 09:00 - 16:00 Uhr 

 

Deutsche Depressionshilfe 
Thema: Depression und psychische Krankheiten 

deutsche-depressionshilfe.de 
0800 3344533 
Montag, Dienstag, Donnerstag 13:00 - 17:00 Uhr 
Mittwoch & Freitag 08:30 - 12:30 Uhr 

  

Krisen & Selbsthilfegruppen 
Thema: Drogen, Sucht, Psychische Krisen 

https://dieboje.de/angebote/krisen-und-notfaelle 

  

Drogennotdienst 
Thema: Drogen 

https://drogennotdienst.de/angebote/beratung-und-reha/drogennotdienst-3/ 
Sucht- und Drogenhotline 24h: 030 19237 

  

Telefonseelsorge 

www.telefonseelsorge.de 
Rund um die Uhr erreichbar: 
0800 111 0 111