© Sophus Wolf

Blaue Blume

Music / Indie, Pop / Kopenhagen, Dänemark

Wo die Dunkelheit am tiefsten, da scheint das Licht umso heller – auf ihrem letzten Album „Bell Of Wool“ erkundete das Trio Blaue Blume diesen Wirkspruch in seiner ganzen Bedeutung, nachdem Sänger Jonas Smith in eine jahrelange Depression rutschte und das Projekt beinahe daran zerbrach. Doch wie bei so vielen Künstlern galt auch hier: Persönliche Talfahrten, der Schmerz des Lebens und seine Überwindung können manchmal die größte Inspiration bedeuten, egal ob für eine Person oder eine ganze Band. Schwelgerische Art-Pop-Elegien von Suche und Sehnsucht statten die vier Dänen seither mit einer melodischen Raffinesse aus, die in unserer ständig nach neuen Trends gierenden Streaming-Ära zur Seltenheit geraten ist. Das stellenweise an Anohni gemahnende Falsett von Smith, die elektrisierenden Arrangements aus schimmernden Synthesizerflächen, detailverliebten Drums und geisterhaften Gitarren, der mystische Tenor – all das umarmt die Seele und entführt sie weit weit weg vom Diesseits mit seinen weltlichen Sorgen. Es ist musikalischer Balsam, den wir alle nach den letzten zwei Jahren dringend brauchen und nun live genießen können.

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