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Die Arbeit

Music / Indie / Deutschland

Eigentlich schon seit 2015 als Leo Hört Rauschen aktiv, machten sich Maik Wieden (Gesang, Gitarre), Uwe Hauptvogel (Gitarre), Benjamin Rottluff (Bass) und Marius Jurtz (Drums) erst vor zwei Jahren an Die Arbeit und brachten vergangenen Februar das Debüt „Material“ raus. Keinen Tag zu früh. Denn dunkle Zeiten gebären nicht nur Retromanie, Sturm und Drang, sondern immer auch ihren eigenen Sound, was bei den vier Dresdnern programmatisch zu verstehen ist: Kühl angeschlagene Melodien über einem aus Bass und Drums gegossenen Fundament, in das ominöse Aphorismen eingraviert werden. „Ein Wald wächst da, wo Asche war“ aus Schwaden dunkler Vorahnung tritt in Songs von der Wucht eines „Könige im Nichts“ oder „Visier“ leise Aufbruchsstimmung, aus Anklängen alter deutscher Wellen entsteht prophetischer Post-Punk für eine neue Zeit des Umbruchs und Aufbruchs. Die Arbeit rasterfahnden nach den absurden Widersprüchen einer spätkapitalistischen Leistungsökonomie, an denen sie vielleicht (hoffentlich?) final zerbricht und stellen fest: Wir aber nicht.

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