© Marko Mestrovic

Ebow

Music / Hip-Hop/Rap / Deutschland

Presented by: Spotify

Vieles muss sich Ebru Düzgün in ihrer Laufbahn als Rapperin kurdischer Herkunft anhören und gefallen lassen. Das Business fordert und fördert sie von Anfang an in launischer Manier. In Straßenbahnen und Supermärkten, Waschsalons und auf Parkplätzen rappt sie sich unter dem Namen Ebow oder auch Ebow X von Frust bis Freude alle Gefühlslagen von der Seele und feilt derweil konsequent an ihren Skills. Seit 2011, als sie beim on3-Festival des BR einen großen Auftritt hat, sind auch andere Festivalslots und TV-Gigs keine Seltenheit, egal ob solo oder als Teil des Trios Gaddafi Gals. Lyrisch voll doppeldeutiger Raffinesse, die sich zwischen und hinter den Zeilen verbirgt, kreuzt sie arabesken Rap mit Pop-Appeal und etabliert auf Alben wie „Komplexität“ (2017) oder dem diesjährigen „Canê“ (2022) einen gänzlich eigenen Sound. Der ist körperlich ansteckend, tanzbar, energetisch. Inhaltlich aber auch angriffslustig und voll von bewusst provokanten Lyrics über Geschlechterrollen in der türkischen Gemeinschaft, Patriotismus als Synonym für Heuchelei und Waffenexporten in Krisengebiete. Egal ob in Tracks vom Kaliber „Oriental Dollar“ oder „QUEER AF II“ - Ebow hat begriffen, dass Zivilcourage oft erst dort beginnt, wo es für die meisten so richtig ungemütlich wird.

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