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Ibeyi

Music Pop, R'n'B/Soul Frankreich, Kuba

Für dieses Konzert in der Elbphilharmonie musste eine Reservierung erfolgen.

Ibeyi stammt aus der Sprache der Yoruba und heißt „Zwillinge“. Der Name passt genau auf das gleichnamige französisch-kubanische Duo, denn Lisa-Kaindé und Naomi Diaz sind Twins. Musikalisch sind viele der Yoruba-Rhythmen in die vielfältige kubanische Volksmusik eingegangen. Die Songs von Ibeyi enthalten perkussive rituelle Elemente - Naomi setzt sie ein, wenn sie die Cajon spielt. Die Schwestern hatten einen großen musikalischen Lehrmeister: Ihr Vater Angá Diaz wurde als Perkussionist des Buena Vista Social Club bekannt. Die Musik von Ibeyi enthält Elemente von Soul, Hip-Hop, Synthie-Pop und Afro-Cuban.


Zwei Alben haben die beiden Twin-Schwestern bisher veröffentlicht: Auf das Debüt „Ibeyi“ folgte 2017 „Ash“. Die erdigen Songs enthalten viel Seele und politische Statements. „Deathless“, eine Art Protest-Song, wurde von einem rassistischen Übergriff inspiriert, den Lisa-Kaindé als Jugendliche in der Pariser Metro erlebte: Mit 16 wurde sie nur aufgrund ihrer Hautfarbe von einem Polizisten verhaftet. „No Man Is Big Enough For My Arms“ wiederum ist ein feministisches Manifest, in dem ein Zitat von Michelle Obama auftaucht: Jede Gesellschaft werde daran gemessen, wie sie ihre Frauen und Mädchen behandle. Und auch den hypnotischen Titelsong „Ash“ wollen sie politisch verstanden wissen. „Er verdeutlicht den Zustand der Welt. Wir sind dabei zu verglühen, aber Asche kann auch positiv als Dünger wirken.“ Nach ihrem intimen Deutschland-Debüt beim Reeperbahn Festival 2014 im Imperial Theater kehren Ibeyi jetzt als internationale Stars zurück.

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