© Karen Paulina Biswell

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Les Amazones d'Afrique

Music / Global / Mali

Eine Supergroup der besonderen Art sind die Sängerinnen von Les Amazones d'Afrique nicht nur für Fans afrikanischer Musiktraditionen. Auch außerhalb des oft eurozentristisch "World Music" getauften Genres, in dem gerne alle möglichen Stile und Spielarten von Marrakesch bis Kapstadt zusammengefasst werden, macht das Vocal-Ensemble aus Benin, Gabon, Mali und Nigeria ganz schön Eindruck.

2015 gegründet, benannten sich die zwölf Mitglieder standesgemäß nach einer Gruppe von Jägerinnen, die im 18. und 19. Jahrhundert als Dahomey Amazonen bekannt waren und bis an die Zähne bewaffnet unter anderem Elefanten zur Strecke brachten. Mit komplexen Rhythmen und polyphonen Gesängen kreieren ihre geistigen Nachfahren, unter denen sich auch Namen wie Kandia Kouyaté, Nneka Egbuna und Mariam Doumbia befinden, im Hier und Jetzt vitale Lieder von großer musikalischer Strahlkraft. Mande Music, Downtempo, Rock, Dub und Trip-Hop finden dabei zueinander. Doch verzaubert ihre Musik nicht nur, sondern macht auch auf wichtige Probleme wie sexualisierte Gewalt und die weibliche Genitalverstümmelung in afrikanischen Ländern aufmerksam. Mehr Empowerment findet Mensch derzeit nirgendwo.

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