© Neal McQueen

Zu meinen Favoriten

Lydmor

Music / Pop / Dänemark

Presented by: freibank music publishing, hfn music

Als sie die erste Hälfte ihres bisherigen Lebens hinter sich hatte, wollte Jenny Rossander eigentlich noch Filme drehen. Mit 15 kam die Gesangspremiere, alleine auf der Bühne – und Jenny war hooked. Fortan sollte die dänische Autodidaktin als Lydmor statt Kameras ihre Stimme und Musikalität nutzen, um ein pulsierendes Kopfkino voller Tiefe in Hörer*innen jedweder Couleur auszulösen, zu dem ekstatische Bewegung ebenso gut passt wie fokussiertes Listening.

Tracks von der Dichte des furiosen „Claudia“, mit seinen durchdringenden Spoken-Word-Passagen, oder dieser kühle Art-Synthpop in „DIM“, treiben selbst nach einer durchzechten Nacht noch leicht Tränen in die Augen. Dass sie aber auch immer wieder vollkommen eigene Visionen verwirklichen kann, beweist sie mit dem Straßenlaternenwachtraum „Money Towers“ samt Video. Über warm wummernden Flächen bäumen sich hier schimmernde Synthesizer in Schwarzlichtfarben auf, singt Rossander: „And I don't believe the stuff I see“ wie eine Nixe in einem pulsierenden Raum aus Dunkelheit und Lasern. Wenn die Frau diese audiovisuelle Kunstinstallation auf die Bühne bringt, traut man seinen Augen tatsächlich nicht mehr.

Zu meinen Favoriten


Presented by:


Filtern

{[{filter.countIds}]} Ergebnisse