©Max Sand

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Mia Morgan

Music / Indie, Pop / Deutschland

Auch wenn sie keine unabhängige lautstarke Frau wäre, lieferte Mia Morgans eingängiger Gruftpop mehr als genug Gründe, die Kasselerin als das zu feiern, was sie ist: Die momentan beste Hoffnung auf ein hiesiges Revival weiblicher DIY-Popmusik jenseits von Schmusekitsch und Disco-Kloppern. Mit der ersten Single „Waveboy“ outete sich Mia jedenfalls schon als Profi in puncto catchy Hooks und cleverer Texte, die gerne mehr als doppelbödig daherkommen.

Manchmal bissig-ironisch, dann wieder introspektiv bis emotional, ist die vokale Delivery der ambitionierten Sängerin ebenso eigenwillig wie ihre Produktionen. Im Falle von „Es geht dir gut“ half ihr bereits Kumpel und Kollege Max Rieger von Die Nerven, dem eigenen düster angehauchten Sound noch mehr Kontur zu verleihen. Die erste EP „Gruftpop“ hat im Juli gezeigt: Das ist auf ganzer Linie gelungen.

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