© David Aufdembrinke

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Onejiru Is Too Colored

Film / Short Film / Deutschland

Zu farbig. Das war eines der ersten Vorurteile, die Onejiru nach ihrer Ankunft in Deutschland zu hören bekam. Kindheit in Kenia, Jugend in Wanne-Eickel, Erwachsensein in Hamburg. Heute blickt die Musikerin, Tänzerin, Unternehmerin und Aktivistin in die Kamera und fragt uns, was wir sehen, wenn wir sie anschauen. Eine Farbe? Ein Vorurteil? Meist nimmt man im ersten Moment doch nur einen Aspekt seines Gegenübers wahr. Erst, wer länger und genauer hinschaut, erkennt die verschiedenen Facetten. Die Vielschichtigkeit eines Wesens.

Als Parabel über eine farbenfrohe Form, die lernen soll innerhalb der vordefinierten Linien zu malen, erzählt „Onejiru Is Too Coloured“ in naiven Animationen gepaart mit realen Erlebnissen, Gedichten, Liedtexten vom inneren Konflikt einer jungen Frau, sich ihrer Andersartigkeit zu stellen. In knapp acht Minuten schaffen es Animationskünstler und Regisseur DAVI.IN aka David Aufdembrinke, Musikproduzent Matthias Arfmann und Onejiru mit ihrem Musik-Kurzfilm nicht nur den Blick der Zuschauer*innen zu schärfen, sondern auf künstlerische Weise auch Vorurteile zu entlarven.

ONEJIRU IS TOO COLORED, DAVI.IN aka David Aufdembrinke, Deutschland 2019, 7′.

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