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Oum Shatt

Music / Indie, Rock / Berlin, Deutschland

Berliner Szenegestalten, die arabische Skalen mit krossen Stakkato-Riffs, psychedelischer Surf-Romantik und sonoren Vocals fusionieren, zählen nun nicht wirklich zum gewohnten Bild der hiesigen Musiklandschaft. Ziemlich konsequent also, dass sich Oum Shatt schon 2012 unbemerkt von der Öffentlichkeit gründen und ganze vier Jahre an ihrem eklektischen Sound feilen, der schließlich im Debütalbum „Oum Shatt“ (2016) mündet. Weitgehend analog produziert, trifft sich hier das raffinierte Songwriting der Talking Heads mit einer gedimmten Anohni-Gedächtnisstimme und zwischenzeiligen Hommagen an die Grand Dame der ägyptischen Musik Oum Kalthoum, die auch Pate für den Bandnamen stand. Die Band selbst sieht sich hingegen lediglich als Vertreter eines radikal puristischen und minimalistischen Rock'n'Roll mit arabischen Referenzen. Gut und schön, doch dass der Stil ihres bisher einzigen Albums ebenso einzigartig ist, lässt sich so oder so nicht abstreiten. Manch einer dachte bereits sie hätten sich still und heimlich aufgelöst, doch im September stehen sie leibhaftig bei uns auf der Bühne. Sachen gibt's.

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