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The Art of 360°

Arts 360° Film

Presented by: Fulldome Festival Foundation

Jeder kennt die Fisheye-Kameras, die Videos und die VR-Brillen. 360°-Bilder sind längst im Mainstream angekommen ... könnte man meinen. Aber wer weiß schon, dass es seit über einem Jahrzehnt eine Kunstrichtung im Film gibt, die das 360°-Format für die geodätische Kuppel nutzt? Gigantische Projektionen auf gekrümmten Leinwänden, die den Betrachter komplett umgeben. Besucher eines Planetariums wissen, wie so ein Fulldome wirkt. Ein Planetarium ist aber kein Tummelplatz für Kunst und Musik, sondern in erster Linie für Astronomie und Wissenschaft. Andere Kuppeln dieser Art? Mangelware. Und so bleiben künstlerische Fulldome-Filme der breiten Masse meist verwehrt.

Ch-ch-ch-ch-Changes, dachten wir uns! In Kooperation mit dem Fulldome-Festival Jena zeigen wir die besten Kurzfilme aus den Genres Fiction, Art und Music aus aller Welt. Abgefahrene Geschichten, geniale Visualisierungen, verblüffende Kamerafahrten. Wo? Im großen Reeperbahn-Festival-Dome mit 20 Metern Durchmesser.

Die Wundertrommel (2014 I Robert Becker I 3 Minuten)
Die Wundertrommel ist ein frühes cinematographisches Experiment, das aus Illustrationen bewegte Bilder machte. Je schneller das Zoetrop gedreht wurde, desto flüssiger war die Animation im Auge des Betrachters. Hier wird das Konzept mit der Animation von zwei Boxern neu in Szene gesetzt.

Samskara (2017 I George Aistov I 16 Minuten)
Samskara ist eine atemberaubende visuelle Reise in den Geist des renommierten digitalen Künstlers Android Jones: „Es ist so, als ob man Teil meines Kunstwerkes wird und darin eintaucht“, so Jones.

Infinite Horizons (2014 I Diana Reichenbach I 3 Minuten)
Ein Flug durch eine abstrakte Landschaft fordert die Wahrnehmung heraus.

Creep No.2 (2004 I Ralph Heinsohn I 6 Minuten)
Eines der ersten Fulldome-Musikvideos überhaupt, das für das Album „Nimby“ von der deutschen Rockband „Fury in the Slaughterhouse“ kreiert wurde. Der Song und das Musikvideo setzen sich mit sexuellem Missbrauch auseinander.

Scaralat (2016 I Nicolas Gebbe I 5 minutes)
Ein gequälter Geist befindet sich in einer scheinbar ausweglosen Situation. Er flüchtet sich in seine selbst erschaffene Traumwelt, um vor seinem Leid zu fliehen. Dort trifft er den Scalarat, der es jedem Träumer ermöglicht sich zu befreien.

LoVR – Vessel (2015 I Aaron Bradbury, Luniere I 4 Minuten)
Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir uns verlieben? Eine virtuelle Reise durch die Nerven-Aktivitäten in unserem Gehirn.

Nachtmahr (2017 I Elia Hüneburg I 7:40 Minuten)
Ein alter Mann schreckt aus seinem Schlaf. Etwas beraubt ihn aus seinen Träumen heraus seiner Erinnerungen. Nur seine Katze kann die unheimliche Entität sehen und macht instinktiv Jagd auf den Nachtmahr, der durch die Schatten schleicht.

Physical (2017 I Matthew Biederman, Alain Thibault)
Wo liegen die Grenzen unserer Aufnahmefähigkeit, wann beginnen unsere Sinne miteinander zu verschmelzen? „Physical“ untersucht den Rahmen des Möglichen.

Obscure Path (The Flower of Afterimage) (2015 I Fusako Baba I 4 Minuten)
Immersive Visuals und faszinierende Musik, die von unseren verborgenen Gefühlen inspiriert sind. Ein Blick ins innere Selbst ist vergleichbar mit der Suche nach einem verborgenen Weg – ein Weg, der unsichtbar für andere ist, am Anfang sogar für uns selbst.

Precious Life (Lichtmond feat. Alan Parsons I 5 Minuten)
Ein Erlebnis für alle Sinne. Liebesgedichte werden durch Musik zum Leben erweckt und nehmen die Zuschauer mit auf eine Reise in eine magische Welt.

BEAT (2014 I Tim Seger I 5:10 Minuten)
Als Henry an seinem Arbeitsplatz einschläft, befindet er sich auf einmal in einer neuen Welt, die er nicht begreifen kann. Am Rande der Gesellschaft zwischen Müll und Schrott wirkt auf einmal alles umgedreht. Wie wird er dieser chaotischen Welt wieder entkommen können?

Cartwheel (2017 I Ken Scott, Digital Chaotics I 6 Minuten)
Musik für die Augen – Sound von Tripswitch, Visuals von Chaotic.

RIDE.zer0 (2014 I Dominic St-Amant, Olivier Rhéaume I 6 Minuten)
"Die Welt ist wie eine Fahrt in einem Vergnügungspark und wenn wir uns entscheiden diese Fahrt zu nehmen, denken wir sie sei real, weil unser Verstand so stark ist ... Wir können den Weltraum erforschen, zusammen, den inneren und äußeren, für immer.“ Bill Hicks

Jalousien (2015 I Aljoscha Seuss I 4 Minuten)
Ein experimentelles Musikvideo der Electronica-Band „AB Syndrome“. Der Song beschreibt eine Person, die sich von ihrem sozialen Umfeld vollkommen abschottet und ihr Dasein in Isolation fristet.

After Cherenkov (2016 I Masashige Iida I 25 minutes)
Ein Tanzfilm untersucht, wie sich die Idee vom Leben seit der Nuklearkatastrophe im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi gewandelt hat.

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