Christopher Maas

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Tom Hickox

Music Singer-Songwriter Großbritannien

Tom Hickox macht Musik, die so beunruhigend und episch daherkommt, dass sie bestens in einen David-Lynch-Film passt. Die düsteren und gewichtigen Pianoakkorde überzieht Hickox mit seiner waidwunden, facettenreichen Stimme, die aber so gar nichts Erschreckendes, sondern etwas höchst Einnehmendes hat. Ein paar verzerrte Gitarren gesellen sich hinzu. Fertig ist die fast opernhafte, zugleich raue Rock-Oper. Man höre sich dafür nur den Opener seines aktuellen Albums „Monsters in the Deep“ (Family Tree Records) mit dem Titel „Man of Anatomy“ an.

Der Londoner Hickox ist Sohn des mehrfachen Grammy-Gewinners Richard Hickox, seine Mutter spielte Timpani im Orchester. Der Musiker wird bereits mit Leonard Cohen, Tom Waits oder Scott Walker verglichen, seine Musik ist trotzdem höchst originell. Hickox ist auf jeden Fall ein Geschichtenerzähler, der die Poesie seiner Texte mit seinem einzigartigen Timbre verbindet. Für den Rest sorgt etwa Richard Hawley’s Produzent Colin Elliot.

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