© Tim Cavadini

YUKNO

Music / Indie / Österreich

Kennst du noch ein Weekend? Was Joseph Beuys 1972 mit einem seiner kongenialsten Kunstwerke verneinte, war auf den ersten Blick nicht viel mehr als eine Maggieflasche in einem Aktenkoffer, zusammen mit Kants „Kritik der reinen Vernunft“. Auf den Zweiten allerdings entpuppt sich die Kombination als Aufruf, ein Stück weit mehr Magie wieder in die vernunftvernarrte Entzauberung der Welt zu lassen – Yukno haben diese Mission mit ihrem fett produzierten Synthpop auf der Fahne stehen, das Debüt folgerichtig „Ich kenne kein Weekend“ (2018) genannt und zelebrieren seither alles, was lustvoll, spürbar, nah und echt ist. Tracks wie „Sonne“, „Hund“ oder „Synthadella“ oszillieren zwischen House-Beats, einer funkigen Instrumentierung und cool croonenden Vocals, die Texte von bestechender Direktheit intonieren – ihrer postmodernen Ära gerecht und doch total unbeeindruckt von deren Irrsinn. So surft auch die aktuelle Scheibe „Im Stream der Zeit“, macht aber ebenso klar: Hier spielt ein Duo auf, das jenseits von Trends agiert.

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