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Kunst & Demokratie

Urheberrecht und Verbreitung in Europa

Sessions Recorded Music, Publishing, Policy, Legal Advanced

englisch

Die digitale Revolution hat die Kultur- und Kreativwirtschaft und vor allem den Bereich der Musik stark verändert. Noch nie war der Zugang zu musikalischen oder kreativen Werken so einfach und die Vielfalt der Angebote größer. Zahlreiche Künstler und ihre Partner sehen sich durch den sogenannten „Value  Gap“ ihrer Vergütung beraubt, der dadurch entsteht, dass große Plattformen wie beispielsweise Youtube aufgrund der aus dem Jahr 2001 datierenden Rechtslage bislang nicht verpflichtet sind, Lizenzen zu erwerben.
Die EU-Kommission hat sich nun im letzten Jahr des europäischen Urheberrechts angenommen und dabei auch das Thema „Value Gap” adressiert. In welche Richtung wird die Reform nun gehen, vor allem auch mit Blick auf die Diskussionen im europäischen Parlament?
Kurz vor der Entscheidung zur „Richtlinie über das Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt“ stellen sich mehrere Fragen:
Worin unterscheiden sich eigentlich das deutsche und das französische Urheberrecht? Welche anderen Systeme kann man in der EU antreffen?
Ist die Angleichung dieser Modelle wünschenswert? Wem würde sie dienen? Welche Interessengruppe würde nach heutigem Stand des Entwurfes am meisten von der Reform profitieren?
Macht die Einrichtung eines digitalen Binnenmarktes aus Kulturgütern einfache Dienstleistungen?
Wozu führen die aktuellen Vorschläge der Kommission bzw. der Ausschüsse im Europäischen Parlament?

Antworten auf diese Fragen such Jean-Marie Cavada, EU-Abgeordneter (ALDE), Stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses; Dr. Helga Trüpel, EU-Abgeordnete (Grüne/EFA), Stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Bildung; Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbands Musikindustrie, Mitglied des Deutsch-Französischen Kulturrates; Bruno Boutleux, Generaldirektor von Adami (die französische Verwertungsgesellschaft für ausübende Künstler), Mitglied des Deutsch-Französischen Kulturrates; sowie Antoine Villoutreix, Autor, Komponist und Künstler.
Die Podiumsdiskussion wird von Jan Hendrick Becker, Journalist beim NDR, moderiert.

Vierte und letzte Veranstaltung der vom Institut français Deutschland (IFA) und dem Deutsch-Französischen Kulturrat (DFKR) organisierten Diskussionsreihe „Kunst & Demokratie“ beim Reeperbahn Festival in Hamburg.

Organisiert wird die Diskussionsreihe »Kunst & Demokratie« im Rahmen von »Frankfurt auf Französisch« anlässlich der Einladung Frankreichs als Ehrengast der Frankfurter Buchmesse 2017.

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