Do Artists Need Their “own” Streaming Right?

Equitable remuneration on streaming platforms through “direct artist claims

Sessions / Panel / Marketing, Recorded, Rights Management, Politics / Advanced

englisch

Brauchen Künstler*innen ein eigenes Streamingrecht? 

Faire Vergütung auf Streamingplattformen für Musiker*innen durch den Direktvergütungsanspruch? 

Seit dem 01. August 2021 haben ausübende Künstler*innen einen Direktvergütungsanspruch gegen bestimmte Plattformen insbesondere Social-Media-Plattformbetreiber wie YouTube, Facebook etc. für in Deutschland gestreamte Inhalte. Eingeführt wurde dieser Anspruch im „Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz“ (UrhDaG), das im Vorfeld kontrovers zwischen Befürwortern und Kritikern diskutiert wurde. Der Direktvergütungsanspruch kann nur durch Künstler*innen oder Verwertungsgesellschaften wirksam geltend gemacht werden.  

Nur auf diesem Weg erhalten Künstler*innen tatsächlich die gesetzlich garantierte faire Streamingvergütung, sagen die Befürworter des Direktvergütungsanspruchs und wollen ihn am liebsten auf Streaming generell ausdehnen. 

Kritiker meinen dagegen, der Direktvergütungsanspruch sei verfassungswidrig, schade am Ende sogar Künstler*innen und halten eine nutzungsbasierte Abrechnung über Verwertungsgesellschaften für nicht umsetzbar. Sie gehen davon aus, dass es im Gegenteil auf absehbare Zeit zu Einkommensverlusten für fast alle Inhaber von Nutzungsrechten kommen wird, nicht zuletzt auch für den überwiegenden Teil der Künstler*innen.  

Was ist nun dran am neuen Direktvergütungsanspruch? Wie sieht es in der Praxis aus und wie steht es um die Streaming Vergütung der Musiker*innen?  

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