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Music Industry Women Get-Together

Fireside Chat mit Molly Neuman und Marius Reisener & Matchmaking-Session

Networking

Bratmobile gehörten in den 90ern zur ersten Generation Riot Grrrl-Bands, die sich damals vor allem in der Riot Grrrl-Hochburg Olympia, im US-amerikanischen Staat Washington, formierten. Die Bewegung reagierte auf die Überzahl männlicher Musiker und deren Dominanz in der Musikszene. Circa 30 Jahre später ist Bratmobile-Schlagzeugerin Molly Neuman eine hochangesehene Persönlichkeit in Musikindustrie-Kreisen und arbeitet als Global Head of Business Development bei Songtrust in der Führungsebene einer der weltweit größten Plattformen zur Verwaltung digitaler Rechte für Songwriter*innen, Künstler*innen und ihre Musikverlage. Neben einer spannenden Laufbahn in der US-amerikanischen Musikbranche, ist Molly außerdem Beiratsmitglied von Women In Music, einer Organisation, die sich seit 1985 für Geschlechtergerechtigkeit in der Musikbranche einsetzt.

Nachdem Molly am Reeperbahn-Mittwoch mit ihrer Keynote die VUT Indie Days eröffnet, trifft sie am Tag darauf in einem Kamingespräch auf Marius Reisener. Der Berliner promoviert seit 2014 im Bereich der Neueren deutschen Literaturwissenschaft und kritischer Männlichkeitsforschung an der Humboldt Universität Berlin und der Cornell University. Was passiert wenn ein Riot Grrrl auf einen Männlichkeitsforscher trifft? Marius und Molly werden beleuchten was die Motive in den 90ern waren und welche Kritik an männlicher Praxis die treibende Kraft der Bewegung war. Welche Verbindungen gibt es zur heutigen Diskussion in der Musikbranche, zu #metoo und wie lässt sich das in den gesamtgesellschaftlichen Diskurs um Geschlechterungleichheit einordnen? 

Im Anschluss ist Platz für Fragen. Außerdem laden die VUT Music Industry Women zur Matchmaking-Session ein.

Weitere Informationen zu den Inhalten des diesjährigen Get-Togethers tbc

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