Wahl-O-Mat Musik

Was die Musikwirtschaft von den Parteien erwarten darf

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Nicht nur das Prädikat “Unrelevant” wiegt schwer. Was anlässlich der Pandemie und der Politik der Lockdowns, den Ungleichheiten zwischen den Förderprogrammen für Firmen und Soloselbständige, der Unterschiede zwischen der institutionalisierten Kultur und dem freiwirtschaftlichen Teil der Kreativwirtschaft vonstattengeht und -ging, ist frappierend. Auffällig auch, dass Kultur oder gar Popkultur im Wahlkampf nicht gerade jene Themen sind, denen groß Beachtung geschenkt wird. Fest steht allerdings, dass die Folgen der Coronakrise insbesondere für weite Teile der Musikbranche sowie viele der darin tätigen freischaffenden Akteure, wie Musiker:innen, kleineren Gewerbetreibenden oder Dienstleister länger und schwerwiegender nachwirken, als dies in anderen, „systemrelevanten“ Wirtschaftszweigen der Fall ist.

Was aber haben die demokratischen Parteien der Klientel in und rund um die Musikbranche zu bieten? Um es vorwegzunehmen, unter anderem "Mindestgagen" (SPD), die Befreiung von der Rundfunklizenzpflicht für Live-Streams (FDP) und anlässlich der Corona-Krise ein sogenanntes "Existenzgeld" für Kulturschaffende in Höhe von 1200 Euro (Bündnis 90/ Die Grünen & Die Linke) sowie die Fortführung von „Neustart Kultur“ für alle Akteure und Sparten (CDU).

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