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6. Reeperbahn Festival Echo Edition

Zum sechsten Mal fand am 6. April 2017 in der Hamburger Landesvertretung in Berlin die Reeperbahn Festival Echo Edition statt. Auf dem Netzwerktreffen am Tag der ECHO Verleihung, zu dem die Hamburger Kulturbehörde, die Vertretung der Freien und Hansestadt Hamburg beim Bund und das Reeperbahn Festival Vertreterinnen und Vertretern aus Medien, Musikwirtschaft und Politik einladen, diskutierten Delegierte verschiedener Bundestagsparteien über zukünftige politische Rahmenbedingungen für die deutsche Musikwirtschaft. Die Veranstaltung hat sich inzwischen als wichtiges Netzwerktreffen für die Musikbranche etabliert.

Nach einem Grußwort des Hamburger Kultursenators Dr. Carsten Brosda Sprecher von SPD, CDU und Die Linke darüber, wie sich die einzelnen Parteien einen Umgang mit zentralen Themen wie u.a. den Regulierungsmöglichkeiten von Online Plattformen, der Harmonisierung des Europäischen Urheberrechts, dem Ticket-Zweit- und Schwarzmarkt sowie den politischen Voraussetzungen zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern sowie der Kreativwirtschaft im Allgemeinen vorstellen.

Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Wir leben in aufregenden Zeiten, die auch an der Musik nicht spurlos vorbeigehen. Die Musikstadt Hamburg lebt von herausragenden Orten wie der Reeperbahn oder der Elbphilharmonie, vor allem aber braucht sie die Musikerinnen und  Musiker, die Werke schaffen und zur Aufführung bringen. In ihrer Arbeit steckt jene Kraft der Kunst, die wir aktuell so dringend brauchen. Aufgabe der Politik ist es, ihr zur Entfaltung zu verhelfen. Das Reeperbahn Festival folgt diesem Denken: international, global ausgerichtet und offen. Dass wir bei Veranstaltungen wie der ‚Reeperbahn Festival – ECHO-Edition‘ gemeinsam darüber nachdenken, wie wir die Rahmenbedingungen für kreatives Arbeiten verbessern können, ist deshalb heute wichtiger denn je.“

Alexander Schulz, Geschäftsführer Reeperbahn Festival: „Mit der heutigen Veranstaltung sind wir auch in den musikwirtschaftlichen Wahlkampf gestartet, der unmittelbar vor der Bundestagswahl beim Reeperbahn Festival vom 20.-23.09. seinen Höhepunkt finden wird. Es ist deutlich geworden, dass alle Teilmärkte in der Musikwirtschaft Forderungen an Politik und Verwaltung haben, die bisher nur teilweise oder noch gar nicht in die Parteiprogramme Einzug gefunden haben. Bis zum 24.9. gilt es vor allem auch den wirtschaftlichen Stellenwert von Musik gegenüber den konventionellen Branchen deutlich zu machen. Denn nur so kann Verständnis für die Schaffung von gesetzlichen Rahmenbedingungen im Digitalen Zeitalter für Musik- und andere Inhalte-Branchen forciert werden.“  

An der Podiumsdiskussion nahmen teil (Foto von links nach rechts): Marco Wanderwitz, MdB, CDU, Kultur- und medienpolitischer Sprecher, Lars Klingbeil, MdB, SPD, Netzpolitischer Sprecher
Harald Petzold, MdB, Partei Die Linke, Medienpolitischer Sprecher. Krankheitsbedingt leider nicht teilnehmen konnte Tabea Rößner, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Medien, Kreativwirtschaft und Digitale Infrastruktur.

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