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Kunst und Kino unter freiem Himmel

Performance und Intervention 
Vorhang auf für das diesjährige Kunstprogramm mit bisher 17 Bestätigungen! Wer welche Rolle spielt, spielt am Ende keine Rolle mehr denn in der Taubenstraße werden die Besucher eingebunden und die Grenzen verschwimmen. Der iranische Regisseur Hamid Pourazari ist bekannt für unkonventionelle Inszenierungen an ungewöhnlichen Orten wie Bars, Garagen und Tennisplätzen. Gekonnt bezieht er das Publikum in sein Guerilla Theater mit ein und lässt es so Teil des performativen Prozesses werden. Partizipation verlangt auch Marleen Andreev in ihren Körper-Raum-bezogenen Experimenten. Für das Reeperbahn Festival vermischt die studierte Malerin Performance, Fotografie, Malerei und Installation und spielt mit der Wahrnehmung der Zuschauer. 
Unter Euch passiert Ungehörtes. Unter euch verbreitet sich ein Murmeln und Wispern. Unter euch kreuzen sich die Blicke. Christine Kristmann, Anna Huber und Anne Pretzsch verwickeln euch in ein kollektives Spiel in drei Akten mit Innenblick und Außenperspektive im Öffentlichen Raum, doch das Script liegt in eurer Hand... 
Ungeplant geplant agiert auch Baldur Burwitz. Ein typischer Antikonzept-Künstler, der seine Werke im Zusammenspiel mit dem Ort, im Spiel mit Klischees entwickelt. Madeleine Christin Leroy stört das Stadtbild. Wie die Besucher auf ihre humanoiden Gebilde reagieren, spielt für sie ebenso eine große Rolle wie für Thomas Judisch und seine Vögel. Auf Brücken, Dächern, Bäumen harren sie und beobachten wachsam. Augen auf in der Taubenstraße! 

Open Air Kino in der Taubenstraße 
Zwischen Abstraktion und Geräuschen des Alltags schweben die Werke des Kollektivs Radical Tehran. Mehdi Behboudi, Soundkünstler aus Teheran und Dichterin Vahide Sistani haben mit dem Hamburger Videokünstler Felix Lübbert ihre erste Videoinstallation auf die Leinwand gebannt und lassen den Zuschauer eintauchen in ihre „Tehran Thricolage“. 
Um die Ästhetisierung des Grusels geht es bei Cordula Ditz, denn sie zeigt in „You'd Better Run“ Fluchtszenen weiblicher Opfer in B- und C-Horrorfilmen und lässt sie in ihrer Absurdität fast tänzerisch erscheinen. 
Amüsieren könnt ihr euch mit „Budny and Rossman“. Die beiden Cartoon-Helden der Animationseries2000 geraten auf der Leinwand ständig in Abenteuer, auf die sie den Zuschauer gerne mitnehmen. Es gibt „Trouble for Breakfast“ und das wird ziemlich lecker!

Creative Spaces 
Willkommen zur Viva con Agua Pool_Party! Bitte was? Ja, richtig gelesen, hier könnt ihr eintauchen in den ideenreichen Kosmos von Viva con Agua, tief hineinblicken in die Kunst-, Musik- und Kulturwelt der Millerntor Gallery, auftauchen, um mit anderen Kreativen einen neuen gemeinsamen Kurs einzuschlagen. 
Wellen schlagen auch unsere Freunde von Lemonaid. Vier Tage lang wird der Lemonaid Social Bus zur Anlaufstelle für alle, die sich neben guter Musik auch für Fragen rund um Menschenrechte, politische Partizipation und gesellschaftliches Engagement interessieren. Ein Ort zum Verweilen und Netzwerken, zum Reflektieren und Diskutieren.
Mitreden könnt ihr auch bei Wundern über Tanawo'. Im Dialog mit dem Kollektiv Radical Tehran wird hier eine Brücke zwischen Hamburg und Teheran geschlagen und eine Begegnungsstätte für Künstler und Zuschauer geschaffen. Hinschauen statt zuschauen. 
Mitmachen lohnt sich auch bei dem Berliner Urban-Design-Kollektiv L.U.C.K. – Public Space Design. Bei ihnen darf jeder spontan kreativ sein – Festivalbesucher und Anwohner genauso wie zufällig Vorbeispazierende. Jeder darf performen. Open Stage unter freiem Himmel. Austausch. Applaus.

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