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WASCHECHTE WOMEN POWER & NEUES PROGRAMM

Mit der nächsten Welle neu bestätigter Acts greifen wir mal wieder tief in die Trickkiste und ziehen mehr als nur eine amtliche Überraschung heraus: kanadischer Songwriter-Folk mit legitimen 70er-Vibes (Billy Raffoul), eine New Yorker Ausnahmebassistin (Blu DeTiger), zeitgenössische Punk-Legenden (DŸSE) und „ModernSynthBreakFunk“ (nand) sind ebenso dabei wie völlig neue künstlerische Programmpunkte. Mit enorm vielen aufstrebenden wie etablierten Künstlerinnen, steht diese Erweiterung des Programms ganz im Zeichen von female empowerment und dem Ende des Gender-Gaps.

Zunächst landen Bonaparte & Sophie Hunger mit ihrem Cover „Daft Punk spielen in meinem Haus“ des LCD-Soundsystem-Klassikers einen Party-Song erster Güte, der ihre jüngste Kollaboration auf EP-Länge einleitet. Tanzbare Grooves zwischen Elektro-Punk und strammen Garage-Riffs beherrschen die beiden ohnehin aus dem Effeff, was sie bei uns erneut unter Beweis stellen werden.

Ein Konzert wie ein Tagebucheintrag wird unterdessen Billy Raffoul auf die Bühne bringen. Der kanadische Songwriter wird schon seit Jahren immer wieder mit Vergleichen von Neil Young bis Jeff Buckley beehrt, ist seine raue Soul-Stimme und das kontemplative Songwriting doch mit einer Leidenschaft beseelt, die an die ganz Großen Folk-Ikonen Nordamerikas erinnert.

Ikonen sind Lola Marsh in ihrer Heimat Israel schon geworden. Das Duo hat eine eigene Spielart von sommerlichem Indie-Pop mit eingängigen Hooks und cleveren Lyrics etabliert, die sie auf zahlreiche Festivals in Europa und den USA schon für ein begeistertes Publikum zum Besten gaben. Zu uns kommen sie mit neuem Material.

Das wird auch Blu DeTiger im Gepäck haben, wenn sie ihren Mix aus Indie-Pop, DJing und virtuosem Bassspiel nach Hamburg bringt. Das Multitalent ist mittlerweile auf allen relevanten Festivalbühnen vertreten, ein gestandener TikTok-Star und eine der ambitioniertesten Künstlerinnen ihrer Generation – auf dem Radar sollte Mensch sie jedenfalls haben.

DŸSE fliegen zwar gerne jenseits von Fame und Kommerz unterm Radar, sind aber dennoch nichts weniger als zeitgenössische Hardcore-Legenden. Das in Berlin beheimatete Duo steckt seit fast zwei Jahrzehnten landauf landab Bühnen in Brand, die danach nicht mal mehr als Grillkohle Verwendung finden. Helden in einer heldenlosen Zeit.

Der möchte auch Sharaktah etwas entgegensetzen. Der Rapper, Sänger und Gitarrist folgt dem ursprünglichen Impetus von Hip-Hop und macht, was heute Conscious Rap genannt wird: Tracks mit Herzblut und Seele, ohne fake Image und vorgeschobenem Narzissmus. Hier spielen Schicksal, Fall und Auftrieb, kurz: das Leben die Musik.

Direkt aus dem Leben greift auch nand die Ideen für seine liebevoll arrangierten Synthpop-Tracks auf, mit denen sich der Beatbastler nicht nur einen Namen sondern auch eine eigene Nische in der hiesigen Schlafzimmer-Producer-Szene gemacht hat. Ausgelassenes Feiern bei optimaler Laune ist bei ihm Programmpunkt Nummero uno.

Erweitert wird das diesjährige Programm durch zahlreiche Kunstprojekte an der Schnittstelle zur Musik. So erkundet die Ausstellung „(IN)BETWEEN – Music & Graphics“ in Screeninstallationen die wechselseitige Inspiration von Musik und Grafikdesign, Cover-Artworks und Sound. Visuelle und auditive Präsentationen fließen hier ineinander, die Übergänge zu anderen Kreativbranchen werden sichtbar und letztlich auch spürbar.

Ich liege richtig und du nicht. „Doch“, das ist der Schlüssel zur Gedankenwelt von Max Gruber alias Drangsal – und der Titel seines Debutbuchs. In autobiografischen Miniaturen und Kurzgeschichten öffnet Drangsal eine Welt zwischen Fakt und Fiktion. Vom Aufwachsen in der pfälzischen Provinz, von der Musik, von einsamen Figuren, die irgendwo zwischen Wachsein und Traum ihren obsessiven Unternehmungen frönen – an alledem lässt er uns in der St. Pauli Kirche teilhaben.

Mit dem inklusiven Raumlabor TRANSFORM schlägt die EUCREA Brücken zwischen der digitalen Sphäre, virtueller Realität und künstlicher Intelligenz und den menschlichen Produktions- und Denkweisen. Musikschaffende und Künstler*innen unterschiedlichster Disziplinen wie Musik, Tanz, Theater oder Poetry zeigen wie sich körperlich-künstlerische Ausdrucksmöglichkeiten im 21. Jahrhundert schon verändert haben – und dies auch weiterhin tun werden.

Im Trubel des Festivals kann alles auch schon mal etwas zu viel werden. Das queer-feministische Kollektiv „Experimentelle Klasse“ nimmt das zum Anlass, einen Container als Rückzugsort auf dem Festivalgelände zu etablieren und gleichzeitig die Abgrenzung zwischen Kunstsphäre und Wissenschaft kritisch zu hinterfragen. Neben einer Care-Station mit Sitzmöglichkeiten und Getränken, gibt es auch eine multimediale Auseinandersetzung mit dem Thema „Care im Stadtraum“, organisiert in entspannten Audiowalks des Kollektivs.

Weitere Programmpunkte:

Anaïs | Mia Morgan | Moglii | Skinny Lister | Sophia Kennedy | Will Linley | Kerosin95 | Sharktank | Baby Queen | M.Byrd | YAEL | ATOEM | BEACHPEOPLE | Caroline Rose | Bounty & Cocoa | Bulgarian Cartrader | bdrmm | Donkey Kid | Enola Gay | Tamzene | John Moods | Souly | Kings Elliot | Koki Nakano | Real Lies | Wu-Lu | Fluppe | Thomas Azier | Diana Goldberg | NASHI44 | Dani Larkin | Maffai | Tuys | The String Theory | The Daydream Club | KÅRP | Cham Léon | IMOGEN | Anna Bassy | Aze | Eli Preiss | BIBIZA | Pina Palau | Ferdous | Monvol | Leftovers | DAYYANI | Olympya | HÆCTOR | The Ferocious Few | ARDEN | Adriano Koch | Beverly Kills | Elena Rud | Elena Steri | H.B. Nielsen | Heart Directors Club | FERRIS: Ich habe alles außer Kontrolle. Kein Roman | Alexandra Zykonov – Wir sind doch alle längst gleichberechtigt | Amerika, wir müssen reden! | Reflektor / Viertausendherz | Nachts um halb eins – Music Podcast

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