NYC Edition

Access to the U.S. Independent Market


Programm und Spielort der Reeperbahn Festival New York Edition 2017 werden zeitnah bekannt gegeben.

In 2016 präsentierte das Reeperbahn Festival in Kooperation mit The Village Voice und unterstützt durch das Auswärtigen Amt zum ersten Mal ein Showcase im Rahmen der A2IM Indie Week in New York City. Das Showcase fand am 15. Juni 2016 im Gramercy Theatre mit diesen Künstlern statt:

Adi Ulmanski (Israel)

Als Adi Ulmansky mit der israelischen Band Lorena B. unterwegs war, erregte die Sängerin mit der aufregenden Stimme bereits eine Menge Aufsehen. Eine ganze Reihe von Produzenten wollten unbedingt mit der expressiven Rap- und Electro-Pop-Künstlerin aus dem Nahen Osten arbeiten. Inzwischen hat sie zwei EPs unter ihrem Namen veröffentlicht und ist beim Glastonbury und anderen Festivals in Europa und Kanada aufgetreten. Ihre YouTube-Clip werden millionenfach geklickt. Die Künstlerin aus Israel kann rappen, singen und produzieren. Produzieren hat sie vor dem heimischen Laptop gelernt. Zuletzt hat sie mit dem Electro-Produzenten Borgore gearbeitet und einen Track mit Funkstörung aufgenommen. Stilistisch lässt sie sich nicht so einfach einordnen, sie befindet sich in der Nähe von Kolleginnen wie M.I.A., FKA Twigs und Grimes. Ihr aktueller Song „Pink Pillz“ ist ein gelungenes Beispiel für den von ihr kreierten Sound, bei dem sich leicht lasziver Gesang auf frickelige Electro-Beats trifft.

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Henning Ahrens, Four Artists (DE, AU, CH)
Jason Furman, Feldman Agency (CA)

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Fenster (Deutschland)

Ihr zweites Album „The Pink Caves“ hat Fenster in einer Hütte in Ostdeutschland aufgenommen, in der die Behausung Studio und Instrument gleichermaßen war. Schlagende Türen, bellende Hunde und das Ticken einer Uhr wurden in die träumerische Musik des Quartetts aus Berlin integriert. Fensters Musik entfernt sich oft von der Realität und entweicht in Traumwelten. Die Band spielt einen post-psychedelischen und surrealistischen Pop, der zuweilen an die Kompositionen von Brian Eno und von Sigur Ros erinnern. Das aktuelle Werk der Band heißt „Emocean“ und ist zugleich der Soundtrack zu einem Film, der als Dokumentation über die Arbeit am dritten Werk der Gruppe begann und sich mit zunehmender Dauer in das Über-Wirkliche abdriftet. Die vier Musiker haben auf „Emocean“ ihr Instrumentarium um Bassklarinette und Flöte erweitert, neu sind auch Basslinien mit einem ausgesprochenen Funk-Rhythmus. Aber keine Angst: Die Atmosphäre von Fensters Klangwelt bleibt wunderschön verträumt und der beeindruckende Gegenentwurf zu urbaner Hektik.

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Amande Dagod, Julie Tippex (Weltweit)

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Grand Analog (Kanada)

„Bei unseren Live-Konzerten kann man erst wirklich sehen, was wir drauf haben“, sagt der kanadische Rapper Odario Williams. Von diesen Qualitäten konnten sich die Fans unter anderem beim Reeperbahn Festival 2013 überzeugen, als Grand Analog die Zuhörer dazu animierte, in ihr Wolfsgeheule mit einzustimmen. Der Auftritt war damals ein Riesenspaß für das Hamburger Publikum. Seit acht Jahren existiert das Hip-Hop-Kollektiv aus Toronto bereits. Vier Alben hat Grand Analog bisher veröffentlicht, das aktuellste erschien unter dem Titel „Roll Dub Soul Rap (A Collective)“ im vergangenen Jahr. Die Aufzählung der verschiedenen Stile macht deutlich, dass Grand Analog weit mehr als nur eine Rap-Combo sind. Ihren Hip-Hop ergänzen sie mit Rock-’n’-Roll-Beats im Bo-Diddley-Stil, mit Wah-Wah-Funk und Dub-Rhythmen. Die Songs der bunten Truppe werden gern für Werbeclips, Fernsehserien und Kinofilme eingesetzt. Gerade hat Grand Analog den Titeltrack für den Spielfilm „Low Riders“ mit Eva Longoria in der Hauptrolle geschrieben, der im Juni in Los Angeles beim dortigen Filmfestival Premiere feiert.

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Henning Ahrens, Four Artists (DE, AT, CH)
Jason Furman, Feldman Agency (CA)

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Jesper Munk (Deutschland)

Seine Stimme klingt, als wäre er im Mississippi-Delta groß geworden. Doch Jesper Munk, deutsch-dänischer Sänger und Gitarrist, stammt aus München. Das Wunderkind hat schon früh angefangen, den Blues zu spielen. Er verblüffte mit seiner markigen Stimme und seinem exquisiten Spiel auf der Gitarre. Inzwischen hat der gerade 24 Jahre alte Künstler mit „Claim“ sein zweites Album veröffentlicht, auf dem er stilistisch variiert. Eine Nummer wie der Opener „Courage For Love“ ist rauer Blues-Punk. Nicht verwunderlich, wenn man weiß, dass Jon Spencer die Nummer in seinem Studio an der Lower East Side produziert hat. Der Gitarrist der Blues Explosion ist nicht der einzige namhafte Produzent, mit dem Jesper Munk gearbeitet hat. Auch Mocky (Feist) und Sepalot von der deutschen Hip-Hop-Combo Blumentopf assistierten dem talentierten Jungspund bei den neuen Songs, auf denen sich Rock, Glam, Folk und Soul findet. Und natürlich Blues als die Wurzel des Ganzen. Bei seinen Tourneen hat auch Hamburg nachhaltigen Eindruck auf Munk hinterlassen: Eines seiner Lieder heißt „Reeperbahn“, in Hamburg gleichbedeutend mit dem Rotlicht-Bezirk, und es ist die Heimat des Reeperbahn Festivals.

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Torben Meyer, Neuland Concerts GmbH (World)
Sophie Raml, Enforcer Management (World)
Warner Music Germany (Weltweit)
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Malky (Deutschland)

Kleine Jungen sind sie nicht mehr, doch manchmal erinnern sie sich an ihre Jugend und ihre Wurzeln in Osteuropa. „Malky“ ist das bulgarische Wort für „kleiner Junge“ und der Bandname, den Daniel Stoyanov und Michael Vajna sich gegeben haben. Stoyanov kam als Kind aus Bulgarien nach Deutschland. Zusammen mit dem Keyboarder und Produzenten Michael Vajna, dessen Vorfahren aus Ungarn stammen, schreibt er Popsongs, die sich harmonisch an den Beatles und vom Gefühl her an den Motown-Stars orientieren. Malkys Debütalbum „Soon“ wurde von der Kritik gefeiert und von den Fans geliebt. „Eine kleine Sensation – made in Germany“ hieß es zum Beispiel beim Berliner Sender Radio Eins. In diesem Jahr werden die beiden Leipziger ein neues Album herausbringen, einige der neuen Songs spielen sie bereits vorab bei den kommenden Shows. Über ihre Songs sagen sie, es sei „music for sensitive people“. Malky ist Deutschlands bestes Exportgut in Sachen melancholischer Electro-Pop.

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Steve Zapp, ITB (Europe except DE, AU, CH)
Ann Schönwald, Gastspielreisen Rodenberg (DE, AU, CH)

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Moonboy Inc. (Deutschland)

Moonboy Inc. ist das Projekt des Berliner Künstlers und Produzenten Christoph Rymon. Der Pianist hat eine besondere Leidenschaft für pianolastige Dance-Musik, wie sie in den 90er-Jahren von Projekten wie Snap oder Dr. Alban populär gemacht wurde. Doch nicht nur Eurodance hat es Rymon angetan, der Soundbastler mag auch coolere Bands wie die Talking Heads oder Daft Punk. Rymon hat wenig übrig für melancholische Klänge, vielmehr versucht er, mit geraden Beats eine unbeschwerte Stimmung zu kreieren. Natürlich ist seine Musik genau wie die seiner Vorbilder auch tanzbar. Der Mond hat es ihm im Übrigen auch angetan: „Postcards From The Moon“ heißt ein Song des Mondjungen aus Berlin.

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Rebstar (Schweden)

Was Rebin Shah aka Rebstar anpackt, wird ein Erfolg. Der ehemalige Jura-Student aus Malmö hat einen Lieferservice für Frühstück gegründet (Breakfast at Work), er betreibt ein Platten-Label (Today is Vintage) und er macht Musik. Mit 15 Jahren hat er angefangen, eigene Texte zu schreiben, später hat er berühmte US-Kollegen wie Trey Songz und Drake kontaktiert, um sie auf seinen Hip-Hop-Stücken zu featuren. Auch das klappte mühelos, weil Rebstar mit Worten und Argumenten überzeugen kann. Jetzt hat sich der junge Schwede in den Kopf gesetzt, mit seinen Songs und seinem Label auch in den USA Karriere zu machen. Man kann fast sicher sein, dass er auch das schafft. Nummern wie „Reputation“ oder der Remix von Nomads „Fakka Me Mej“ ist erstklassige Beispiele für Rebstars Umgang mit Beats und Texten. In diesem Jahr wird auch das Debüt-Album des umtriebigen und geschäftstüchtigen Schweden erscheinen. Es trägt den Titel „Girls Like Nicole“.

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Jeff Rabhan (Management US)
John F. Stahle (Management SE, EU)

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