©Jaro Suffner

Danger Dan

Künstler / Antilopen Gang

Deutschland

Speaker

Mit sechs Jahren beginnt Danger Dan eher zufällig Klavier zu spielen. Auf dem Dachboden seiner Familie findet der Junge ein altes Akkordeon, auf dem er den Eltern ein »Konzert« gibt, nachdem er sich selbst ein paar Töne beigebracht hat. Die Eltern erkennen musikalisches Talent, ein Klavier wird gekauft, ein Lehrer einbestellt. »Ich war allerdings ein sehr schlechter Schüler«, sagt Danger Dan. »Ich habe nie meine Noten geübt und auch sonst nicht gemacht, was ich sollte. Aber ich habe trotzdem extrem viel Klavier gespielt. Meistens ›Let It Be‹ von den Beatles.«
Mit elf gibt er den Unterricht dran, bald darauf spielt Danger Dan in ersten Bands Keyboard und Klavier. Und natürlich kennen auch die Fans der Antilopen Gang den Pianisten Danger Dan: Auf den Konzerten der Gruppe sind Dans Piano-Einlagen gern genommene Auflockerungs-Routinen. Wer ihn kennt, muss also nicht gänzlich überrascht von der Richtung sein, die er nun auf »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« vollends einschlägt.
Frühere Klavierstücke Danger Dans waren aber noch von einer humoristischen Note geprägt, die man in Deutschland meist unter dem Begriff Kleinkunst subsummiert. Danger Dans Perspektive war ironisch – und damit über den Dingen stehend, nicht angreifbar. »Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt« hingegen kündet von der Liebe dieses Mannes für die Musik, die er hier macht und für sein Instrument: das Klavier.

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