Alice Hasters | Anti Opfer: Warum wir Verletzlichkeit verachten
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Alice Hasters | Anti Opfer: Warum wir Ver­letz­lich­keit ver­ach­ten

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LocationImperial Theater
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„Wenn Opfer nicht so viel jammern würden, hätten wir weniger Probleme“ – so oder so ähnlich wird sich auf den Socials und in den Medien positioniert, beobachtet Alice Hasters. Die Autorin und Podcasterin stellt fest: Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.

Alice Hasters beschreibt in „Anti Opfer: Warum wir Verletzlichkeit verachten“ einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit dem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber. Auf dem Reeperbahn Festival spricht sie über Victim Blaming, die Vielschichtigkeit des Opferseins und gesellschaftliches Miteinander mit Autorin und Moderatorin Nefeli Kavouras. 

Bildcredit: Jana Edisonga
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