Portrait  JAS

JAS

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Dieser Termin liegt in der Vergangenheit

JAS’s Songs sind wie vertonte Selfies. Musikalische Momentaufnahmen, auf denen er sein Gefühlsleben festhält. Manche ein bisschen unscharf und blurry, andere wie intime Close-Ups, die tief in sein Inneres blicken lassen. Mit seinen millionenfach gestreamten Tracks liefert der 21-jährige Sänger und Songwriter den Soundtrack seiner Generation. Einer Generation im emotionalen Kopfchaos zwischen Lostsein und Partyvibes, die den Wahl-Berliner für seinen abwechslungsreichen Style aus unbeschwertem Indiepop und nachdenklichen Balladen feiert.

Sein größter Antrieb ist die Suche: Nach Atmosphäre, nach Tiefe, nach echten Gefühlen. Jasper Riessen, wie JAS mit vollem Namen heißt, erschafft mit seiner Musik mehrdimensionale Stimmungsräume, in denen er offen über das spricht, was ihn gerade bewegt. Ihn abfuckt oder glücklich macht. Eine Ambivalenz, die ihn seit frühen Kindertagen begleitet und die er momentan mit durchschnittlich 400k monatlichen Spotify-Hörer:innen, über 80k TikTok-Fans und mehr als 100k Instagram-Followern teilt.

Schon als kleiner Junge ist JAS hin und her gerissen zwischen Rockikonen wie Pink Floyd und Queen, später kommen auch moderne Acts wie Sam Smith oder The 1975 dazu. Einflüsse, die ihn zu seinem ersten Track „Winterherz“ inspirieren, der innerhalb kürzester Zeit mehrere hunderttausend mal geklickt wird und mittlerweile über 30 Millionen Streams verzeichnet. Nach dem Release seiner zweiten Single „Straßengraben“ geht alles ganz schnell. Im Sommer 2024 erscheint seine Debüt-EP „Vier weiße Wände“, die ihm das Standing als eine der aufregendsten neuen Stimmen im deutschen Pop sowie Support-Shows im Vorprogramm von TJARK, Becks oder Clueso einbringt.

In seinen Songs erzählt JAS von einer Gefühlswelt in Schräglage. Von großen Themen wie Abschied und Vergänglichkeit, aber auch von schönen Zeiten zu zweit, in denen alles perfekt scheint. Aber auch die sind immer kurz vorm Kippen. Ein zerrissener Mood, zu dem seine Fans im Herbst 2024 auf seiner ersten Headliner-Tour relaten. Nach diversen Sommerfestivals folgt im September 2025 seine zweite EP „Erinnerst du dich?“: Eine weitere Beschreibung seines emotionalen Ist-Zustands. Der Nachhall ständiger Veränderung, während nichts bleibt, wie es ist. Songs von der kindlichen Sehnsucht nach Leichtigkeit, von Beziehungen und Situationships, vom Erwachsenwerden und Identitätsfindung. Und davon, das Leben einfach passieren zu lassen.

JAS geht wieder auf Tour. Die Venues werden größer, die Festival-Slots länger. Seine Community wächst, auch wenn er keine einfachen Problemlösungen zu verkaufen hat. So wie auf Tracks wie „Seelenruhig (feat. LUNA)“, „Die Jugend hat Angst“ oder „Zu jung“, mit denen er in den vergangenen Monaten schon mal die Weichen zu seinem kommenden Albumdebüt „Wir sind so schön verloren“ gestellt hat. Jasper hat sich weiterentwickelt und seinen Blick von innen nach außen gerichtet. Auf eine widersprüchliche, manchmal schwer zu ertragende Welt. Ein chaotisches Wimmelbild aus ungeordneten Emotionen und Gedanken, die JAS in einem neu definierten Sound zwischen modernem Pop, tiefgründigen Singer/ Songwriter-Elementen und kraftvollen Rock-Einflüssen kanalisiert. Alles gleichzeitig. Und doch seltsam stimmig.

Wie ernst es ihm mit diesem Blick nach außen ist, zeigt sich im August 2026 im ZDF-Morgenmagazin. Angekündigt ist „Zu jung". Kurz vor dem ersten Ton dreht JAS sich zum Publikum und erklärt, er wolle die Chance lieber für einen ernsteren Song nutzen - spontan und auf seine Kappe. Dann spielt er „Die Jugend hat Angst". Kein Statement gegen irgendwen, wie er später klarstellt, sondern für den Song: Manche Botschaften sind wichtiger als der Sendeplan.

Geschichten von enttäuschter Liebe, von der Angst vor dem Tod und vor der Zukunft. Aber auch von Neuanfängen und dem Gefühl, vielleicht doch nicht so verloren zu sein. JAS` Debütalbum „Wir sind so schön verloren“ wird am 23. Oktober 2026 erscheinen. Zeitnah zum Release ist der Sänger und Songwriter auf seiner vierten Headliner-Tour durch insgesamt 12 Städte mit über 7.000 erwarteten Zuschauer:innen zu erleben.

Bildcredit: Dan Trautwein
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