Portrait amelie
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amelie

Concert
LocationFestival Village / fritz-kola Bühne
LocationHaspa Filiale
Concert
Indie
DE
Dieser Termin liegt in der Vergangenheit

Ein unschuldiges Funkeln senden die Songs von amelie aus, in denen die ungebrochene Wertschätzung für das ganze Spektrum menschlicher Gefühle zu spüren ist. Wie das Lächeln eines Kindes, die nachdenklichen Reflexionen verlassener Seelen oder die Wärme vergessener Momente der Zufriedenheit dringt ihre Musik zum Kern der Dinge, zur Essenz des Menschseins vor. So sind Singles á la „Ich hasse, wenn“ (2024) oder „Luftschloss“ (2025) Glanzstücke zeitgenössischen Dream Pops, mit denen sich die junge Singer-Songwriterin aus dem Startblock direkt in die höchsten Level der deutschen Indie-Szene katapultiert hat. Neben Talent und untrüglichem Gespür für Gänsehautmomente beweist sie dabei aber noch etwas anderes: frische Ideen, brillant ausformulierte Arrangements, professionelle Produktion – das ist alles auch ohne Major-Deal und PR machbar. In diesen Zeiten vielleicht sogar mehr denn je. Die Debüt-EP „1 bis 7“ (2025) räumt im vergangenen Jahr jedenfalls nach allen Regeln der Kunst mit dem Mythos auf, deutschsprachiger Indie-Pop kranke an Austauschbarkeit und Ideenmangel. Nichts da. Amelies zutiefst reflektierter, stilistisch offener und kompositorisch ausgereifter DIY-Sound unterzieht bewährtes Liedermachen einem lila Update mit delikaten Autotunes und Synth-Kaskaden. Das Resultat: wie bei der neuen Single „Cooked“ (2026) bedingungsloser Trost in Songform, hazy und hoffnungslos romantisch. 

Bildcredit: Tom Wielspütz
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