
Dempsey Bolton
Mit seiner Musik zelebriert Dempsey Bolton die Sonnenseiten des Lebens, zeigt aber auch, wie sich aus Leidenschaft und viel Durchhaltevermögen eine künstlerische Laufbahn besonderen Formats entwerfen lässt. Der studierte Astrophysiker beginnt vor ein paar Jahren mit der Produktion vereinzelter Demos zwischen Seminaren und lässt sich dabei von Lichtfiguren á la Stevie Wonder oder Michael Jackson ebenso beeinflussen wie von zeitgenössischen Alt-Pop-Reformern auf dem Level eines Dominic Fike oder Jack Garratt. Die Ergebnisse strotzen auf den Alben „Monochrome“ (2020) oder „I'm Not Sad, U Are“ (2025) nur so vor Energie und Ideenreichtum, bedienen unterschiedlichste Stimmungen und tragen dennoch stets die Signatur des vielfach talentierten Kanadiers. Hunderttausende Streams auf einschlägigen Plattformen und Platzierungen in Editorial-Playlisten tun ihr Übriges, um aus Bolton einen gefeierten DIY-Künstler im Pop-Geschehen seines Landes zu formen. Mit seinem jüngsten Album „In The Presence Of Giants“ (2026) feiert er diesen September seine Reeperbahn-Premiere und wird dem Titel dieser nunmehr dritten Studioarbeit auf allen Ebenen gerecht werden. Ein Gigant in the making, ein Macher, von dem wir künftig noch viel mehr hören werden.
