Portrait Dry Skin
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Dry Skin

Concert
LocationPrinzenbar
Concert
Punk
DE
Dieser Termin liegt in der Vergangenheit

Gechannelt durch ein Arsenal zerkratzter Analog-Synths aus den Achtzigern schlägt der Sound von Dry Skin ein wie die Schwermut, die uns bei der Erinnerung an Zeiten des Glücks ergreift. Reduziert und lo-fi, manchmal zurückhaltend, dann wieder mit der neuesten Neuen Deutschen Welle surfend oder mit dem Protopunk der späten 70er auf Konfrontationskurs. Songs wie die Single „Again And Again“ (2024) kommen als Liebeserklärungen an eine andere Zeit, ein anderes Medienverständnis, andere Aufnahmemethoden daher. Währenddessen klingt etwa das Cover von Echo & The Bunnymens „The Killing Moon“ (2020) nach einer Verneigung vor der seit ein paar Jahren wiederauferstehenden Kassetten-Kultur von anno dazumal. Einerseits können Dry Skin also rough, knarzend und atmosphärisch verdichtet tönen. Andererseits beherrschen sie auch frischen New Wave, der Einflüsse aus Pop und Indie Rock integriert. Mit der Debüt-EP „Dead Wood“ (2026) veröffentlicht die vierköpfige Band aus Dresden einen ersten Weckruf in der Wüste des Turbokapitalismus und setzt angesichts des Wahnsinns unserer Gegenwart die Segel – stets nach vorne, einer besseren Zukunft entgegen. Auf dem Weg dahin seht ihr sie bei uns zuerst.

 

Bildcredit: Dave Mante
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