
Jack Gray
Es dauerte nicht lange bis Jack Gray nach dem Release seines Debütalbums „Nights Like This“ (2019) quasi grenzenlos Airplay auf den Radiostationen Australiens erhält – ein Stunt, der in diesem Tempo nur den wenigsten gelingt. Der junge Singer-Songwriter mit dem samtig weichen Timbre fängt in seinen Songs nicht nur das Lebensgefühl der Gen Z auf authentische Weise ein. Er bringt darüber hinaus auch die Gänsehautmelodien und das Gespür für hymnische Arrangements eines arrivierten Producers mit. Singles wie „Red Rental Car“ (2017) oder „I Got 3“ (2020) sahnen in kürzester Zeit Millionen von Streams auf einschlägigen Plattformen ab und werden nicht nur Down Under von Fans und Feuilletons gleichermaßen gefeiert. Anschließend tourt der studierte Multi-Instrumentalist mit Tate McRae quer durch Australien und Neuseeland, später auch mit Matt Corby durch die USA und spielt immer wieder vor ausverkaufter Hütte. Das zweite Album „If U Were Mine“ (2024) wird erwartungsgemäß ebenfalls ein voller Erfolg, bildet aber nur den Auftakt für eine ganze Reihe von Singles, mit denen er seinen Ruf als einer der spannendsten Nachwuchs-Songwriter Australiens in den Folgejahren zementieren wird. Dass er hierzulande noch nicht allzu bekannt ist, dürfte sich spätestens nach seinem Gig bei uns nachhaltig ändern.

