Kkoki
Über Jahre hat sich Kkoki in einen nicht endenden Strom an popkulturellen Einflüssen und Medien begeben, alles aufgesogen und in ihren kreativen Prozess integriert. Was ganz unbedarft als Hobby beginnt, wird schnell zur alles bestimmenden Leidenschaft: Filme und Serien, Popmusik und Indie, Traditionelles und Modernes verschwimmen im kreativen Prozess der jungen Koreanerin zu einem Amalgam der Inspirationen. Aus dem erschafft sie Singles wie „HR“ oder „Suddenly“ (2025), die Indietronica und Alt-Pop, New Rave und Electroclash miteinander verbinden und in bester DIY-Manier von ihr selbst geschrieben und anschließend mit Producer Cyril Oberli aufgenommen sowie gemixt werden. Irgendwo zwischen Bedroom-Jam und professionellem Home-Studio. Die Resultate klingen gleichermaßen nostalgisch und zeitgemäß, unbedingt persönlich und immer wieder unerwartet. Obwohl sie auf einschlägigen Streaming-Plattformen bereits eine treue Fanbase hat, ist Kkoki hierzulande aber noch weitgehend unbekannt. Das dürfte sich nach ihrer Premiere bei uns in Hamburg dieses Jahr schnell ändern. Unbedingt auf dem Schirm behalten.
