Elin Hall
Vielfach ausgezeichnete Schauspielerin, charismatische Sängerin mit eigenem Sound, Grenzgängerin des zeitgenössischen Alt-Pops: Elín Hall ist eine der interessantesten Künstlerinnen Islands und auf der nordischen Insel seit Jahren für ihren innovativen Sound bekannt. Auch wenn sie schon lange Musik macht und in verschiedensten artistischen Ausdrucksformen eloquent daherkommt – der Durchbruch gelingt ihr erst mit dem 2023 veröffentlichten Album „Heyrist í mér?“, für das sie bei den Reykjavík Grapevine Awards mit dem Titel „Album Of The Year“ ausgezeichnet wird. Seitdem ist sie mit Songs wie „Vinir“ (2023) oder „As The World Falls Down“ (2025) fester Bestandteil einer neuen, jungen isländischen Musikszene und gilt selbst dort als Ausnahmetalent, das in den großen Fußstapfen nationaler Granden wie Björk oder Sigur Rós folgen wird. Angesichts ihrer innovativen Stilbrüche und einem offenbar unerschöpflichen künstlerischen Facettenreichtum kann an der Stelle auch kein veritabler Zweifel diesbezüglich angemeldet werden. Schließlich zeigt Elín Hall mit ihrer jüngsten Single „Tachylite“ (2026) abermals, dass sie Themen von Identität und Transformation formidabel zwischen cineastischer Atmosphäre und Vintage-Produktion zu vertonen versteht. Ein Geheimtipp, der bald auch auf dem europäischen Festland ein neues Publikum erschließen könnte.
