Portrait Modern Woman
Color masked image

Modern Woman

Concert
TimeTBA
LocationTBA
Concert
Alternative
Indie
GB

Das Spiel mit Widersprüchen, den scheinbaren und echten, beherrscht Sophie Harris wie aus dem Effeff. Tatsächlich waren es die Dualitäten zwischen harsch und herzlich, schroff und schön, laut und leise, die ihre ersten Songskizzen inspirierten. Zunächst noch solo, dann mit dreiköpfiger Band, channelt sie als Sängerin von Modern Woman intrikate Texte über Weiblichkeit und Wahrheit, die sie in geradezu avantgardistische Kompositionen einwebt. Post-Punk und Kammerpop, Art Rock und der Songwriter-Folk von Pattie Smith sind nur einige wenige Inspirationsquellen, aus denen die vier Londoner mit beiden Händen schöpfen. Die Resultate sind unerhört unangepasst und dennoch augenblicklich mitreißend, wie schon die Debüt-EP „Dogs Fighting In My Dream“ (2021) eindrucksvoll zu demonstrieren wusste. Und obwohl sie da schon in die mittlerweile legendäre Windmill-Szene des gleichnamigen Pubs in Brixton, London eingeweiht wurden, fristen Modern Woman bislang selbst unter Kennern eher ein Nischendasein. Das hat sich allerspätestens mit der Europa-Tour Anfang des Jahres und dem kurz darauf veröffentlichten ersten Album „Johnny's Dreamworld“ (2026) geändert.

Image: Sandra Ebert
/ download image